Die Thurgauer Apfelkönigin – ein Name, der in der Region seit über 25 Jahren für fruchtige Freude steht. Diese charmante Institution hat nicht nur im Thurgau, sondern auch weit über die Kantonsgrenzen hinaus Wurzeln geschlagen. Wer hätte gedacht, dass eine Königin aus Äpfeln so viele Herzen erobern kann? Caira Imfeld, die Managerin der Thurgauer Apfelkönigin, ist dafür verantwortlich, dass die Tradition weiterlebt. Gerade ist das Anmeldetool für die nächste Königin geöffnet worden! Wer sich also berufen fühlt, sollte nicht zögern und bis Mitte Juli seine Bewerbung einreichen.

Die Auswahl ist kein Zuckerschlecken! Das Wahlverfahren besteht aus zwei Stufen: Zuerst gibt es ein Casting, danach folgt die große Wahlveranstaltung auf der TKB-Bühne an der WEGA am 26. September 2026. Nerea Rivero, die aktuelle Thurgauer Apfelkönigin, hat ihre Erfahrungen in dieser Rolle als ausgesprochen positiv beschrieben. Sie liebt es, den Menschen ein Lächeln zu schenken, sei es bei Auftritten oder online. Komischerweise hat sie auch einen praktischen Plan: Ihr Honorar möchte sie sparen, um sich nach ihrer Amtszeit ein eigenes Auto zuzulegen. Das zeigt, dass auch im Königreich der Äpfel die Realität mit einem Augenzwinkern betrachtet wird.

Vielfalt der Äpfel und Menschen

In der Welt der Thurgauer Apfelkönigin dreht sich nicht alles nur um die Krone und die Auftritte. Es gibt auch spannende Veranstaltungen wie den Obstkulturtag, bei dem die Vielfalt der Apfelsorten gefeiert wird. Hier wird der Vergleich zwischen Äpfeln und Menschen gezogen – wie unterschiedlich sind sie doch in Charakter und Wert! Süß und sauer, rot und grün – die Farben und Geschmäcker der Äpfel spiegeln die bunte Vielfalt unserer Gesellschaft wider. Inspirierende Begegnungen und positive Erfahrungen prägen solche Veranstaltungen. Diese wurden kürzlich bei @tierundtechnik abgehalten und haben gezeigt, wie wichtig es ist, die Einzigartigkeit zu betonen.

Doch nicht nur die Äpfel selbst standen im Fokus. Die Thurgauer Apfelkönigin repräsentiert auch einen Teil der Landwirtschaft, in der Frauen oft eine tragende Rolle spielen. Eine aktuelle Studie des Thünen-Instituts hat ergeben, dass Frauen maßgeblich zum Erfolg von Betrieben in der Landwirtschaft beitragen. Trotzdem sind nur 11 % der landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland von Frauen geführt. Das lässt einen nachdenklich werden. Es ist wichtig, die Sichtbarkeit dieser starken Frauen zu erhöhen und ihnen einen gleichberechtigten Zugang zu Ressourcen zu ermöglichen. Schließlich sind sie es, die innovativ und kreativ die Zukunft der Landwirtschaft gestalten.

Die nächste Wahl zur Thurgauer Apfelkönigin wird also nicht nur eine Feier der Äpfel, sondern auch ein Schritt hin zu mehr Gleichberechtigung in der Landwirtschaft sein. Wer weiß, vielleicht wird die nächste Königin auch eine Stimme für all die Frauen, die im Hintergrund arbeiten und für die Vielfalt und Einzigartigkeit der Landwirtschaft stehen. Das ist ein Grund mehr, sich zu bewerben und Teil dieser wunderbaren Tradition zu werden.

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