Heute ist der 4.06.2026 und die Aufregung in der Medienlandschaft ist spürbar. Simona Caminada, die neue Direktorin von Radiotelevisiun Svizra Rumantscha (RTR), hat eine eindrucksvolle Karriere hinter sich. Einstimmig gewählt, wird sie ab dem 1. September 2026 die Leitung der SRG-Regionaleinheit in Chur übernehmen. Der Verwaltungsrat der SRG folgte dem Vorschlag des Nominationsausschusses – ein Zeichen des Vertrauens in ihre Fähigkeiten!
Caminada bringt fast 15 Jahre Erfahrung in verschiedenen Funktionen innerhalb der SRG mit. Ihre Wurzeln liegen im rätoromanischen Raum, und sie hat ein umfassendes Verständnis für alle Mediengattungen, einschließlich digitaler Inhalte. Die Transformation der SRG in ein effizienteres und digitaleres Medienunternehmen wird mit ihrer Wahl weiter vorangetrieben. RTR soll zu einem modernen audiovisuellen Leitmedium für die rätoromanische Schweiz entwickelt werden. Das klingt nach einer spannenden Herausforderung!
Ein starkes Team für SRF
Die neuen Leitungsteams der SRG wurden am Donnerstag bekannt gegeben. Für die Abteilung Information bei SRF werden Beat Soltermann und Ursula Gabathuler gemeinsam Verantwortung übernehmen. Die Fusion der beiden Chefredaktionen für Audio/Digital und Video ist ein weiterer Schritt in Richtung einer einheitlichen Struktur. In den kommenden Jahren plant die SRG eine umfassende Vereinheitlichung der regionalen Leitungsteams im Rahmen von „Enavant SRG SSR“. Künftig soll es zehn einheitliche Rollen geben, die teilweise in Personalunion ausgeübt werden.
Die neue Struktur wird auch die Verteilung der Verantwortlichkeiten innerhalb der überregionalen Unit „Angebot“ umfassen. Hier sind unter anderem Roland Mägerle für den Sport und Larissa Bieler für SWI Swissinfo.ch zuständig. Es bleibt spannend, wie sich diese neuen Teams entwickeln werden. Solche Veränderungen bringen frischen Wind und neue Perspektiven, und das ist genau das, was wir in der heutigen Medienlandschaft brauchen.
Ein Blick in die Zukunft
Simona Caminada selbst hat bereits Pläne geschmiedet, um das publizistische Potenzial von RTR zu nutzen und das Programm näher zum Publikum zu bringen, insbesondere für die jüngeren Zielgruppen. Sie hat große Visionen, unter anderem die Idee, neue digitale Formate zu testen und den Austausch mit Publikum, Politik und regionalen Medienanbietern zu fördern. Das klingt nach einem dynamischen Ansatz, der frischen Wind in die rätoromanische Medienlandschaft bringen könnte.
Ihr Weg führte über die rätoromanische Tageszeitung „La Quotidiana“ und ein Masterstudium in Journalismus an der Universität Hamburg. Caminada ist nicht nur eine erfahrene Journalistin, sondern auch eine engagierte Mutter und Ehefrau. Ab Sommer 2026 wird sie mit ihrer Familie in Chur leben. Man könnte sagen, sie hat ihr Herz an diese Region verloren.
Frauen in Führungspositionen
Apropos starke Frauen: In der Medienbranche sind diese nach wie vor unterrepräsentiert. Ein interessantes Weiterbildungsprogramm namens shift|F, das am Erich Pommer Institut ins Leben gerufen wurde, hat das Ziel, Frauen im mittleren und höheren Management zu stärken. Fachwissen in Transformational Leadership, Innovations- und Changemanagement steht hier ganz oben auf der Agenda. Ein Schritt in die richtige Richtung, um gemischte Führungsteams zu schaffen und die digitale Transformation besser zu bewältigen – und das ist dringend notwendig!
Die Herausforderungen sind groß, aber mit Persönlichkeiten wie Simona Caminada an der Spitze von RTR und einem engagierten Team könnte die rätoromanische Medienlandschaft in den kommenden Jahren einen spannenden Wandel erleben. Es bleibt abzuwarten, wie sich alles entwickeln wird, aber eines ist sicher: Die Zukunft ist voller Möglichkeiten!