Heute ist der 4.06.2026 und wir blicken auf eine spannende Zeit im Kanton Basel-Stadt zurück. In den letzten Wochen – genauer gesagt vom 21. April bis 21. Mai 2026 – hat die Kantonspolizei den Fokus auf Sicherheit gelegt und die Aktion «Kontrolle ist besser» durchgeführt. Diese Initiative zielt darauf ab, das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu stärken und die Kriminalität einzudämmen. Im unteren Kleinbasel wurden insgesamt 171 Personen kontrolliert, was schon mal eine beachtliche Zahl ist!

Von den kontrollierten Personen wurden 38 in Polizeigewahrsam genommen. Unter den Festgenommenen befanden sich 15 algerische und 4 marokkanische Staatsangehörige, was ein gewisses Licht auf die Zusammensetzung der Festnahmen wirft. Interessant ist, dass 75% dieser Festnahmen Verstöße gegen bereits ausgesprochene Hausverbote betrafen. Diese Hausverbote richten sich gegen Personen, die als Sicherheitsrisiken gelten und keine gültige Aufenthaltsbewilligung haben. Ein Verstoß gegen ein solches Verbot führt zur sofortigen Festnahme – so geschehen bei einem 30-Jährigen mit einer langen Liste von Gewalt- und Drogendelikten und einem 25-Jährigen, der nicht nur stehlen, sondern auch gegen das Heilmittelgesetz verstoßen hatte.

Ein erfolgreicher Kontrolldruck

Die Polizei bezeichnet die Aktion als vollen Erfolg. Der hohe Kontrolldruck scheint tatsächlich einen positiven Effekt zu haben, denn die Beamten heben hervor, dass der Anstieg von Gewalt- und Drogendelikten in den letzten Monaten gestoppt werden konnte. Und das ist nicht alles! Im Spätsommer und Herbst 2025 setzte die Polizei eine Schwerpunktaktion zur Reduktion von Gewalt-, Vermögens- und Betäubungsmitteldelikten um – in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft und dem Migrationsamt. Diese Aktion deckte nicht nur das Untere Kleinbasel ab, sondern auch den Bahnhof SBB, einen Ort, an dem sich viele Menschen bewegen und der oft Ziel krimineller Aktivitäten ist.

In diesem Zeitraum wurden 396 Personenkontrollen durchgeführt. Das Resultat? 129 Festnahmen, darunter 44 algerische und 21 marokkanische Staatsangehörige. Über drei Viertel dieser Festnahmen waren auf Verstöße gegen das Ausländer- und Integrationsgesetz zurückzuführen. Auch Eigentums- und Drogendelikte spielten eine Rolle. Die Kantonspolizei zog eine positive Zwischenbilanz und stellte fest, dass der Druck auf die Hotspots in der Stadt den Aufwärtstrend der Delikte gebrochen hat. Man darf gespannt sein, ob dieser Effekt auch während und nach der Aktion anhält, vor allem mit dem bevorstehenden kühleren Wetter.

Ein Blick in die Zukunft

Die kontinuierlichen Bemühungen um Sicherheit im Kanton Basel-Stadt scheinen also zu fruchten. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation weiterentwickelt und ob die getroffenen Maßnahmen langfristig greifen. Die Bürgerinnen und Bürger können jedenfalls aufatmen, denn die Verantwortlichen tun ihr Bestes, um die Straßen sicherer zu machen. So wird der Kanton Basel-Stadt weiterhin ein Ort sein, an dem sich die Menschen wohlfühlen können. Aber eines ist sicher: Die Arbeit der Polizei ist nie wirklich getan.

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