Heute ist der 22.05.2026 und in Solothurn scheint die Sonne – ein perfekter Tag, um über die neuesten Entwicklungen im Regionalverkehr zu plaudern! Der Regionalverkehr Bern-Solothurn (RBS) hat sein Geschäftsjahr 2025 mit Bravour abgeschlossen. Wer hätte gedacht, dass wir in dieser herausfordernden Zeit einen Fahrgastrekord von rund 26 Millionen Menschen feiern dürfen? Das ist ein beeindruckendes Wachstum von fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Wenn man bedenkt, dass der Busverkehr mit 8.3 Millionen Fahrgästen einen neuen Höchstwert erreicht hat, kann man wirklich von einem Erfolg sprechen. Der Bahnverkehr bleibt ebenfalls stark und verzeichnet 17.7 Millionen Fahrgäste. Man könnte fast sagen, der RBS nähert sich dem Rekordwert von 2019!
Der Jahresgewinn von rund 1.7 Millionen Franken, bei einem Gesamtertrag von 152.6 Millionen Franken und einem Gesamtaufwand von 150.9 Millionen Franken, zeigt, dass das Unternehmen gut gewirtschaftet hat. Ein Blick auf die Investitionen verrät uns, dass rund 85 Millionen Franken in Infrastruktur und Personenverkehr fließen, was für die Zukunft des öffentlichen Verkehrs in der Region von großer Bedeutung ist.
Großprojekte und Pünktlichkeit
Eine der größten Baustellen ist der neue RBS-Bahnhof in Bern. Die Rohbauarbeiten der Zufahrtstunnel sind nun abgeschlossen, auch wenn die Inbetriebnahme des Bahnhofs sich aufgrund von Verzögerungen beim SBB-Projekt Unterführung Mitte auf 2031 verschiebt. In der Zwischenzeit bleibt die Pünktlichkeit der Bahn mit 98.82 Prozent und der Busse mit 88.37 Prozent auf einem hohen Niveau. Das ist doch schon mal was, oder? Die Fahrgäste können sich also auf verlässliche Verbindungen verlassen, während die Verantwortlichen hinter den Kulissen fleißig an weiteren Verbesserungen arbeiten.
In einem weiteren Schritt zur Modernisierung hat der RBS 17 Elektro-Normbusse bestellt. Zusammen mit dem Busbetrieb Solothurn Grenchen und Umgebung werden 39 Elektrobussen in Betrieb genommen. Ziel ist es, bis Ende 2027 den Anteil an Elektrofahrzeugen auf rund 50 Prozent zu erhöhen und bis 2040 die gesamte Busflotte elektrisch zu betreiben. Das ist nicht nur umweltfreundlich, sondern auch zukunftsorientiert!
Herausforderungen und Rückschläge
Doch nicht alles läuft nach Plan. Der Ausbau des Bahnhofs Solothurn Süd hat einen Rückschlag erlitten. Der Verpflichtungskredit von 22.5 Millionen Franken wurde am 28. September 2025 mit 56 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt. Das ist natürlich ein herber Schlag, doch der RBS gibt nicht auf. Die Perronverlängerung von 120 auf 180 Meter wird eigenständig vom RBS umgesetzt, mit einer geplanten Inbetriebnahme ab 2031. Hier ist also noch viel Bewegung drin!
Wie stehen die Dinge im Hinblick auf die Fahrgastzahlen? Daten aus Frankfurt zeigen, dass die Nachfrage im öffentlichen Nahverkehr durch die Corona-Maßnahmen beeinflusst wurde. Dort wurden die Zählungen von 2020 bis 2021 ausgesetzt, bevor 2022 ein automatisches Fahrgastzählsystem (AFZS) eingeführt wurde. Diese Technologie könnte auch für den RBS von Interesse sein, um die Fahrgastzahlen noch genauer zu erfassen und die Angebote entsprechend anzupassen.
Es bleibt spannend, wie sich der RBS und der gesamte Regionalverkehr in den kommenden Jahren entwickeln werden. Wir können nur hoffen, dass die positiven Trends anhalten und die Herausforderungen mit Innovationsgeist und Entschlossenheit angegangen werden!