Heute ist der 22. Mai 2026 und in der Luft liegt bereits ein Hauch von Vorfreude. Der 30. Mai naht und damit der spannende Kantonale Tag des offenen Verkehrsgartens der Kantonspolizei Bern. Wer hätte gedacht, dass es so viel Spaß machen kann, Verkehrsregeln zu lernen? An diesem besonderen Tag haben Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen des praktischen Verkehrsunterrichts zu werfen und dabei auch selbst aktiv zu werden.

Die Veranstaltung findet an verschiedenen Standorten im Kanton Bern statt. Von der Kappelenstrasse in Aarberg über den Schwingfestweg in Langenthal bis hin zum Schulhaus Pestalozzi in Thun und Weyerli in Bern – überall kann man die Kantonspolizei antreffen. Zwischen 09:00 und 16:00 Uhr stehen die Mitarbeitenden der Polizei bereit, um Informationen zu einem sicheren Verhalten im Straßenverkehr zu geben. Das Ziel ist klar: Kinder sollen den Schulweg selbstständig und sicher meistern können.

Ein Blick ins Schulzimmer und auf die Straße

Der Verkehrsgarten wird besonders für die Schüler der 2. Klasse interessant. Hier wird zum ersten Mal der Velofahrunterricht thematisiert – die Kinder lernen, wie sie sicher mit dem Fahrrad unterwegs sind. Dabei werden wichtige Themen wie das Verhalten am Fußgängerstreifen, das Erkennen von Gefahrensituationen und die Regeln für Fußgänger und fahrzeugähnliche Geräte angesprochen. Die Devise „Warte-Luege-Lose-Loufe“ – also: warten, schauen, loslaufen – wird zum Leitmotiv, um den Schulweg sicher zu gestalten.

Die Ideen, die die Kantonspolizei vermittelt, sind mehr als nur trockene Theorie. Tatsächlich wird im Unterricht nicht nur gelernt, sondern auch praktisch geübt. In der 1. Klasse etwa gibt es zwei Lektionen Anschauungsunterricht, gefolgt von praktischem Üben im Straßenumfeld. So werden die Kinder nicht nur mit den Regeln vertraut gemacht, sondern können auch gleich anwenden, was sie gelernt haben.

Ein ganzheitlicher Ansatz

Die Verkehrsgärten sind nicht nur an diesem speziellen Tag zugänglich – sie stehen der Bevölkerung auch außerhalb der Unterrichtszeiten offen. Eltern können gemeinsam mit ihren Kindern üben, und das ist wichtig! Es wird empfohlen, immer dieselbe Route zu wählen, damit die Kleinen das richtige Verhalten auf und neben der Straße verinnerlichen können. Komischerweise kann es ja schon mal passieren, dass man beim Üben auf unerwartete Situationen stößt – da hilft es, wenn man dann gut vorbereitet ist.

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Ein weiterer Aspekt, der nicht zu kurz kommen sollte, ist die Möglichkeit, einen Verkehrsgarten zu Hause nachzubauen. Das klingt doch spannend, oder? Die Kinder können so in vertrauter Umgebung üben, das Radfahren erlernen und dabei auch noch jede Menge Spaß haben. Die Mitarbeitenden der Kantonspolizei stehen dabei beratend zur Seite und geben wertvolle Tipps für den Alltag.

Insgesamt erreicht der Präventionsunterricht jährlich über 110.000 Kinder und Jugendliche und vermittelt auf spielerische Weise, was es bedeutet, sicher im Verkehr unterwegs zu sein. So werden aus kleinen Verkehrsteilnehmern große Verkehrsexperten – und das ist wirklich eine tolle Sache!