Olten macht’s möglich: Barrierefreiheit für alle!
In der charmanten Stadt Olten gibt es einen spannenden Vorstoß, um die Innenstadt für alle zugänglicher zu machen. Das Projekt «SO-inklusiv», ins Leben gerufen von dem Verein Selbstvertretung Kanton Solothurn und dem Oltner Citymanagement, hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, Barrieren zu überwinden. Hier kommen mobile Klapprampen ins Spiel – eine praktische Lösung für Menschen im Rollstuhl, mit Gehhilfen oder auch für Eltern mit Kinderwagen. Diese Rampen sind leicht und stabil, lassen sich flexibel aufstellen und wieder verstauen. Ein wahrer Gewinn für die Oltner Innenstadt!
Benjamin Pipa, der Citymanager, hat bereits erkannt, dass viele Hindernisse oft gar nicht wahrgenommen werden. Ein bisschen mehr Sensibilität und Aufmerksamkeit könnten hier Wunder wirken. Linda Halter, die Vizepräsidentin des Vereins, lobt die Offenheit des Citymanagers – ein Aspekt, der in solchen Initiativen oft übersehen wird. Der Ansatz orientiert sich am erfolgreichen Beispiel «SO klappt’s» in Solothurn, wo bereits über 20 Rampen im Einsatz sind. Positive Rückmeldungen von Betroffenen und dem lokalen Gewerbe zeigen, dass das Konzept funktioniert.
Gemeinsam Barrieren abbauen
Das Projekt «SO-Inklusiv» unterstützt die teilnehmenden Betriebe aktiv bei der Umsetzung der Klapprampen. Die Zusammenarbeit mit dem Citymanagement und dem Verein Selbstvertretung Kanton Solothurn beinhaltet eine individuelle Prüfung der Eingangssituation und eine umfassende Beratung zur geeigneten Klapprampe. Das klingt nach einem durchdachten Plan, oder? Wenn man bedenkt, dass keine baulichen Eingriffe nötig sind, ist das sicherlich ein Vorteil für die Betriebe. Zudem stärkt es ihren inklusiven und kundenfreundlichen Auftritt!
Ein sichtbares Zeichen der sozialen Verantwortung – das ist es, was die teilnehmenden Geschäfte ausstrahlen möchten. Über zehn Betriebe in der Innenstadt haben sich bereits am Klapprampen-Projekt beteiligt. Zu den aktiven Mitstreitern zählt auch Trotter Optik, wo man oft Kunden mit Mobilitätseinschränkungen antrifft. Die Kleber an den Geschäften signalisieren, wo Klapprampen verfügbar sind – eine kleine, aber feine Hilfe für alle, die auf Barrierefreiheit angewiesen sind.
Ein Schritt in die richtige Richtung
In Olten stehen sogar rollstuhlgängige öffentliche Toiletten zur Verfügung – zum Beispiel im Magazin und in der Suteria. Diese kleinen, aber entscheidenden Maßnahmen tragen dazu bei, eine barrierefreie Innenstadt zu schaffen. Pro Infirmis hat bereits Standorte auf ihre Zugänglichkeit überprüft, und die Ergebnisse sind vielversprechend. Das Projekt hat nicht nur das Ziel, die Zugänglichkeit zu erhöhen, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Es ist ein Schritt in die richtige Richtung!
Die Herausforderungen, die mit den mobilen Rampen verbunden sind, sind vielfältig – von der Höhe der Stufen bis zur Steilheit der Rampen und der Kippgefahr. Trotzdem sind die Vorteile klar: Ein einfacher Zugang für mehr Kundinnen und Kunden, ohne dass große bauliche Veränderungen nötig sind. Die Kosten für eine Klapprampe belaufen sich auf etwa 750 Franken, finanziert durch die Betriebe, das Gewerbe Olten, die Stadt Olten und Pro Infirmis. Das zeigt, dass viele bereit sind, in eine lebendige Innenstadt zu investieren.
Der Abbau von Barrieren ist nicht nur ein lokales Anliegen. Auch auf politischer Ebene hat sich die Bundesregierung dem Thema Barrierefreiheit verstärkt angenommen. Im November 2022 wurde ein Kabinettsbeschluss gefasst, um Barrierefreiheit als ressort- und ebenenübergreifende Aufgabe zu etablieren. Denn letztendlich soll jeder Mensch, unabhängig von seinen körperlichen Voraussetzungen, ein uneingeschränktes Leben führen können. Die Initiative ist zeitlich unbefristet und wird weiterhin zahlreiche Maßnahmen zur Verbesserung der Zugänglichkeit vorantreiben.
Es bleibt spannend zu sehen, wie sich das Projekt «SO-inklusiv» weiterentwickelt und welche positiven Veränderungen es für die Stadt Olten mit sich bringt. Denn Barrierefreiheit bedeutet Lebensqualität – für alle!
