Heute ist der 29.06.2026 und wir schauen nach Oensingen, einer kleinen Gemeinde im Kanton Solothurn, die sich als wahres wirtschaftliches Juwel entpuppt hat. Laut einer Auswertung der Solothurner Handelskammer ist Oensingen die attraktivste Gemeinde in der Region. Das ist ja schon mal ein Grund zum Feiern! Erstmalig hat die Handelskammer einen Gemeinde-Standortindikator erstellt, der Oensingen ins beste Licht rückt. Die Gemeinde trumpft mit einem ausgeglichenen Mix an Leistungen in verschiedenen Bereichen – besonders hervorzuheben sind die Verkehrsanbindung, die Verfügbarkeit von Arbeits- und Entwicklungsflächen sowie die wirtschaftsfreundlichen Rahmenbedingungen. Das macht Oensingen nicht nur für Unternehmen, sondern auch für die Menschen, die dort leben, zu einem äußerst attraktiven Standort.

Die Plätze zwei und drei im Ranking belegen Olten und Däniken. Olten profitiert als regionales Zentrum, während Däniken mit einem besonders attraktiven Steuerfuss punktet. Es wird deutlich: Die Unterschiede zwischen den Gemeinden sind beträchtlich, wenn es um Steuersätze, Verkehrsanbindung und Flächenverfügbarkeit geht. Der Gemeinde-Standortindikator liefert eine umfassende und vergleichbare Bewertung der wirtschaftlichen Standortqualität im Kanton Solothurn und wird alle vier Jahre aktualisiert. Rund 74 Prozent der Bevölkerung und etwa 85 Prozent der Arbeitsplätze im Kanton wurden hierbei erfasst. Das ist schon eine beeindruckende Zahl!

Verkehrsprojekte für eine bessere Lebensqualität

Doch was bringt all diese Attraktivität, wenn die Verkehrsinfrastruktur nicht mithalten kann? Hier kommt das Gesamtverkehrsprojekt ins Spiel, das Kanton und Gemeinde gemeinsam erarbeitet haben. Ziel ist es, die Lebensqualität im Zentrum von Oensingen zu erhöhen und gleichzeitig wirtschaftliche Perspektiven zu stärken. Eine Entlastungsstrasse am südlichen Dorfrand soll dafür sorgen, dass der Verkehr auf der Kantonsstrasse den Ortskern nicht mehr so sehr beeinträchtigt. Das klingt doch nach einer guten Lösung!

Die geplante Entlastungsstrasse führt durch das Industriegebiet und bindet den Schwerverkehr direkt an die Autobahn A1 an. So wird die Ortsdurchfahrt vom Durchgangsverkehr befreit – das bedeutet weniger Verkehr, mehr Platz und eine deutlich bessere Aufenthaltsqualität für die Bürger. Fußgänger und Radfahrer können sich auf zusätzliche sichere Wege freuen, besonders mit der neuen Unterführung bei der Kreisschule Bechburg. Außerdem wird der öffentliche Verkehr aufgewertet, und die Busse können zuverlässiger verkehren. Eine Win-win-Situation für alle!

Der Baustart ist zwar erst für 2029 geplant, aber die geschätzten Kosten von rund 70 Millionen Franken und die Tatsache, dass der Kanton voraussichtlich 50 bis 65 Prozent davon übernimmt, lassen hoffen. Oensingen wird also nicht nur als Wohn- und Arbeitsort attraktiver, sondern zeigt auch, dass man an der Lebensqualität der Menschen interessiert ist. Das ist doch eine positive Entwicklung, oder? Mal sehen, wie sich das in den kommenden Jahren entfaltet!

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