Die politische Landschaft im Kanton Solothurn hat eine frische Brise erfahren: Die Eidgenössisch-Demokratische Union (EDU) hat sich neu gegründet. Am Dienstagabend trafen sich rund 20 engagierte Mitglieder in Olten, um diesen Schritt zu vollziehen. An der Spitze der neu formierten EDU steht Beat Furrer, der aus Oensingen stammt und mit 59 Jahren frischen Wind in die Partei bringen möchte. Furrer wurde zum Präsidenten der EDU Kanton Solothurn gewählt und hat bereits klare Vorstellungen für die zukünftige Ausrichtung.

Die EDU hat in der Vergangenheit bereits an kantonalen Wahlen teilgenommen, jedoch war sie in den letzten zehn Jahren inaktiv. Der nationale Parteipräsident Daniel Frischknecht, der ebenfalls anwesend war, betonte, dass die EDU nicht nur für Christen Politik macht, sondern für alle Bürgerinnen und Bürger der Schweiz. In ihrer politischen Agenda bleibt die Partei ihren Wurzeln treu, indem sie sich an biblischen Werten orientiert.

Kernthemen der EDU

Die EDU setzt sich für verschiedene Kernthemen ein, die den Schutz von Ehe und Familie sowie das Lebensrecht in den Vordergrund rücken. Dazu gehören unter anderem höhere Kinderzulagen und eine klare Ablehnung von Abtreibung sowie aktiver Sterbehilfe. Auch die Freiheit und Unabhängigkeit der Schweiz sind zentrale Anliegen der Partei, die sich gegen eine Anbindung an die EU und die NATO aussprechen.

Die Partei ist seit ihrer Gründung 1975 in der schweizerischen Politik aktiv und mittlerweile in 16 Kantonen vertreten. Die EDU hat sich als unabhängige, bürgerlich ausgerichtete Partei etabliert, die sich der Wahrheit verpflichtet sieht. Ihre Finanzierung erfolgt durch Mitgliederbeiträge und Spenden, und sie ist bekannt für ihre regelmäßigen Publikationen, wie die sachspezifischen Flugblätter und Positionspapiere.

Aktivitäten und Engagement

Die EDU ist nicht nur in der politischen Landschaft präsent, sondern auch aktiv in sozialen Medien und führt Veranstaltungen wie den „Marsch fürs Läbe“ durch. Parteipräsident Frischknecht beschreibt die EDU als konservativ, jedoch nicht ausschließlich, und hebt hervor, dass die Mitglieder als Maßstab für ihr Handeln Gottes Wort betrachten.

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Für die bevorstehenden Abstimmungen am 14. Juni 2026 hat die EDU bereits ihre Parolen veröffentlicht: Sie spricht sich für die Nachhaltigkeitsinitiative „Keine 10 Millionen-Schweiz!“ sowie für eine Änderung des Zivildienstgesetzes aus. Diese Themen zeigen, dass die Partei auch in der aktuellen gesellschaftlichen Debatte ein aktiver Mitgestalter sein möchte.

Die Neugründung der EDU im Kanton Solothurn markiert einen bedeutenden Schritt für die Partei, die sich in den letzten Jahren neu orientieren und wieder stärker in der Politik verankern möchte. Es bleibt spannend zu beobachten, wie die EDU unter der Führung von Beat Furrer ihre Ziele umsetzen wird und welche Rolle sie in der kantonalen und nationalen Politik einnehmen wird. Weitere Informationen zur Partei finden Sie auf der offiziellen Webseite der EDU.