Heute, am 15. Mai 2026, wird Solothurn zum Schauplatz literarischer Höhenflüge, denn die 48. Solothurner Literaturtage stehen vor der Tür. Von Freitag bis Sonntag wird hier das geschriebene Wort gefeiert, und das mit einer bunten Mischung aus Namen, Themen und Veranstaltungen, die die Herzen der Literaturfreunde höher schlagen lassen. Prosa-Autorinnen wie Julia Weber und Lika Nüssli sowie Lyrikerin Sarah Vogler werden das Festival eröffnen – ein vielversprechender Auftakt, der die Vorfreude nur noch steigert.

Die Themen sind so vielfältig wie die Stimmen, die zu hören sein werden. Autofiktionales Schreiben, Tod und Trauer – ja, das sind keine leichten Kost, aber sie fordern heraus und regen zum Nachdenken an. Am Freitagnachmittag ist das Podium „Familie erzählen“ ein besonderes Highlight, wo Autorinnen ihre Kindheit literarisch verarbeiten. Man kann sich gut vorstellen, wie da Erinnerungen und Emotionen aufeinanderprallen, während die Zuhörenden gebannt lauschen.

Vielfalt der Stimmen

Natürlich gibt es auch die tiefgründige Diskussion „Das Böse schreiben“ am Freitagmittag. Unter den Teilnehmenden sind Namen wie Dorothee Elmiger, Michael Hugentobler und Kat Splitterberg, die über Literatur zu Schuld, Macht und Gewalt sprechen werden. Das klingt nach einem spannenden Austausch, der sicherlich sowohl Kopf als auch Herz berührt. Und am Sonntag? Da geht es um die politische Polarisierung in den USA – ein Thema, das nicht aktueller sein könnte. Elmiger wird wieder dabei sein, zusammen mit Professorin Claudia Franziska Brühwiler und Kulturwissenschaftlerin Elisabeth Bronfen.

Doch das ist noch nicht alles! Die Buchpremiere von „Königin der Nacht“ durch Lukas Bärfuss am Freitagabend wird mit Sicherheit viele neugierige Gesichter anziehen. Und während sich die erste Nacht dem Ende neigt, wird das Bundesamt für Kultur den Grand Prix Literatur und die Schweizer Literaturpreise verleihen. Ein glanzvoller Abend, der die literarische Gemeinschaft zusammenbringt.

Preise und Ehrungen

Am Samstag wird der Schweizer Kinder- und Jugendbuchpreis 2026 verliehen – eine wunderbare Gelegenheit, auch die jüngeren Stimmen der Literatur zu feiern. Und als krönenden Abschluss der Literaturtage erhält Monika Rinck den Solothurner Literaturpreis am Sonntag. So viele Ehrungen und Preise unterstreichen die Bedeutung dieser Veranstaltung für die Schweizer Literatur.

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Insgesamt sind es 150 Veranstaltungen, die an diesen Tagen stattfinden. 140 Gäste aus der Schweiz und dem Ausland werden erwartet, darunter bekannte Namen wie Dimitré Dinev, Stella Gaitano und Katerina Poladjan. Die Mehrsprachigkeit der Schweizer Literatur wird hier besonders betont und macht die Literaturtage zu einem Fest der Vielfalt.

Wer mehr Informationen über das Festival und die einzelnen Veranstaltungen sucht, findet diese auf literatur.ch. Es lohnt sich, einen Blick darauf zu werfen, denn hier werden nicht nur die großen Themen der Literatur behandelt, sondern auch die kleinen, feinen Nuancen, die das Lesen so bereichernd machen.