Kämpfen für den Gruppensieg: Akanjis Weg zur WM-Glory
Heute ist der 24.06.2026 und die Stimmung in Solothurn ist elektrisierend. Die Schweizer Nationalmannschaft, die Nati, steht vor einem entscheidenden Spiel gegen Kanada im BC-Place in Vancouver. Manuel Akanji, der unermüdliche Verteidiger, der vor acht Jahren seine WM-Premiere gegen Brasilien feierte und damals zum 1:1-Unentschieden beitrug, hat sich als einer der Schlüsselspieler etabliert. Im Hintergrund hallen die Erinnerungen an seine Triumphe mit Manchester City und dem kürzlichen Gewinn der Serie A mit Inter Mailand. Das ist schon eine ordentliche Karriere, die der junge Mann hingelegt hat.
Akanji, der mittlerweile 83 Länderspiele für die Schweiz absolviert hat, ist trotz seines Erfolgs ein bescheidener Typ. Vor jedem Spiel gibt er zu, nervös zu sein. „Es ist einfach Teil des Spiels“, sagt er. Und doch – die Ansprüche sind hoch. Ein Sieg gegen Kanada würde den Gruppensieg sichern und eine achttägige Pause bis zum Sechzehntelfinal ermöglichen. Ein Remis oder eine Niederlage? Das würde bedeuten, dass die Nati am Sonntag in die K.o.-Runde einziehen müsste, allerdings auf Rang zwei. Das könnte knifflig werden! Mögliche Gegner im Achtelfinal wären dann Brasilien, Holland oder Marokko. Und das ist alles andere als ein Zuckerschlecken.
Die Nati im Aufwind
Die letzten Spiele waren gemischt. Ein 1:1-Unentschieden gegen Katar hat die Nati in eine etwas ungewisse Lage gebracht. Dennoch bleibt der Optimismus groß. „Wir müssen gegen Bosnien besser spielen“, betont Akanji. Der Druck steigt. SFV-Boss Peter Knäbel hat intern das Ziel ausgegeben, die „beste WM der Geschichte“ zu zeigen. Das ist eine Ansage! Und obwohl das erste Ergebnis enttäuschend war, erinnert sich Akanji an die Geschichten von Argentinien 2022 und Portugal 2016, die nach schwachen Startspielen erfolgreich waren. Es ist also noch alles möglich!
Bosnien wird als defensiv stärker als Katar eingeschätzt, und das weiß Akanji nur zu gut. Die Schweizer müssen sich also gewaltig anstrengen, um im nächsten Spiel den Gruppensieg zu sichern. „Wir spekulieren nicht auf ein Unentschieden“, sagt er vehement. „Wir wollen einfach gewinnen!“ Es ist diese Entschlossenheit, die die Schweizer Nationalmannschaft antreibt. Sie können auf ihre Stärken setzen, aber auch die Gegner nicht unterschätzen. Jedes Spiel kann die Wende bringen – und darauf kommt es an.
Auf in die Sechzehntelfinals!
Die Vorfreude auf das Spiel gegen Kanada ist greifbar. Ein Sieg würde mehr als nur die Gruppenphase sichern. Es wäre ein Statement – ein Zeichen, dass die Nati bereit ist, die Herausforderung anzunehmen und in die Sechzehntelfinals einzuziehen. Und auch wenn es manchmal ganz schön nervenaufreibend ist, dieser Wettkampfgeist, der sich in Akanjis Worten widerspiegelt, ist es, was die Fans lieben. Die Schweizer wollen zeigen, dass sie kämpfen können, dass sie in der Lage sind, sich gegen die besten Teams der Welt zu behaupten. Und da wird es für die Nati jetzt wirklich spannend!
