Wollerau setzt Zeichen: Rohbau des neuen Dorf- und Bildungshauses abgeschlossen
Heute, am 3. Juli 2026, gibt es spannende Neuigkeiten aus Wollerau: Der Rohbau des neuen DBZW, des Dorf- und Bildungshauses, ist nun abgeschlossen! Ein echter Meilenstein, der zeigt, dass das Projekt, das im Sommer 2024 seinen Anfang nahm, auf einem guten Weg ist. Die Fertigstellung des Gebäudes wird für Ende Dezember 2026 angepeilt, mit der Eröffnung, die frühestens im Frühjahr 2027 stattfinden soll. Das ist natürlich ein Lichtblick für alle, die sich auf die neuen Räumlichkeiten freuen!
Die Vorbereitungen waren alles andere als einfach. Bereits im Sommer 2024 starteten die Spezial-Tiefbau-Arbeiten zur Hangsicherung, und die Aushubarbeiten sind ebenfalls schon abgeschlossen. Damit sind die Grundlagen für das moderne Gebäude gelegt. Um die Vorfreude zu dämpfen: Während der Umgebungsarbeiten, die in den nächsten Tagen beginnen, wird es jedoch einige Einschränkungen geben. Der Zugang zum DBZW wird zeitweise limitiert, insbesondere im Bereich der Schulhausplätze. Und ja, auch der provisorische Fußweg vom Bächergässli zum Sportplatz Runggelmatt ist vom 6. Juli bis 16. Oktober 2026 gesperrt. Sportplatzliebhaber sollten wissen, dass der Platz während der Sommerferien nur über einen Zugang beim Pavillon erreichbar ist.
Ein Blick in die Zukunft
Die Eröffnung des neuen DBZW wird nicht nur durch die Umgebungsarbeiten beeinflusst, sondern auch durch die schrittweise Inbetriebnahme der Räume und der haustechnischen Anlagen nach der Fertigstellung. Das Gebäude wird nicht nur fünf zusätzliche Klassenzimmer und drei Gruppenräume umfassen, sondern auch eine Aula mit Platz für 228 Personen (und sogar für bis zu 400 bei speziellen Veranstaltungen). Wer hätte gedacht, dass eine fixe Bühne mit mobilen Bühnenteilen und ein Multifunktionsraum für verschiedene Events – ja, sogar Küchen für den Hort und andere Nutzer – hier Einzug halten werden? Das ist schon fast ein kleines Kulturzentrum!
Doch nicht nur die baulichen Aspekte sind von Bedeutung. Im März 2023 lehnten die Wollerauer Stimmbürger die Pluralinitiative „für ein ökologisch optimiertes und nachhaltiges Alternativprojekt DBZW“ ab – mit 72,43% der Stimmen. Das zeigt, dass es eine klare Mehrheit für das ursprüngliche Projekt gibt, auch wenn die Stimmbeteiligung mit 48,55% recht moderat ausfiel. Man fragt sich: Was bewegt die Bevölkerung wirklich? Der Gemeinderat scheint jedenfalls entschlossen, das Projekt nach Erhalt der Baubewilligung voranzutreiben, und diese ist mittlerweile rechtskräftig. Ein gutes Zeichen!
Der Kontext des Schulraums
In einem größeren Kontext ist das DBZW Teil eines Trends, der sich in vielen Städten der Schweiz zeigt. Die Zahl der Schülerinnen und Schüler steigt jährlich, und Städte wie Zürich planen neue Schulhäuser, um diesem Anstieg gerecht zu werden. Der Bau eines neuen Schulhauses in Schwamendingen soll Platz für fast 1000 Kinder bieten – das ist kein Pappenstiel! Die Herausforderungen, die mit solch einem Anstieg einhergehen, sind enorm, und die Diskussionen darüber, wie Schulräume gestaltet werden sollten, sind lebhaft. Wo früher die klassischen Klassenzimmer standen, ist es vielleicht an der Zeit, kreativere Ansätze zu finden, die den Bedürfnissen der Zukunft gerecht werden.
So bleibt abzuwarten, wie sich die Situation in Wollerau entwickeln wird und ob das DBZW den Erwartungen gerecht werden kann. Wenn alles nach Plan läuft, könnte es bald ein zentraler Ort für Bildung und Begegnung im Dorf werden. Und wenn wir uns die letzten Jahre anschauen, hat sich viel bewegt – und das wird sicher auch in den kommenden Monaten so bleiben!
