Schwyz setzt auf Hundeerziehung statt Rassenverbote: Ein neuer Weg für verantwortungsvolle Hundehaltung
Im Kanton Schwyz tut sich was! Statt auf das leidige Thema der Rassenverbote zu setzen, plant der Regierungsrat die Einführung von obligatorischen Hundeerziehungskursen. Das klingt doch schon mal nach einem Fortschritt! Wer einen Hund aus dem Ausland einführt oder nach langer Zeit wieder einen Hund an die Leine nimmt, kommt um diese Kurse nicht herum. Es ist ein Schritt in die richtige Richtung, denn die Haltung und Erziehung der Tiere stehen im Vordergrund. Schließlich zeigt die Wissenschaft, dass es keinen klaren Zusammenhang zwischen der Rasse eines Hundes und seiner Gefährlichkeit gibt. Der Kanton Zürich hat bereits zum 1. Januar 2025 ein Verbot zur Neuanschaffung von Rottweilern verhängt. Das sorgt für Gesprächsstoff!
Die gesetzliche Teilrevision über das Halten von Hunden wurde jüngst veröffentlicht und dem Kantonsrat vorgelegt. In der Schweiz haben bereits vier Kantone bestimmte als gefährlich geltende Hunderassen verboten, während neun Kantone eine Bewilligungspflicht für bestimmte Rassen eingeführt haben. Der Regierungsrat in Schwyz sieht das jedoch anders und argumentiert, dass solche Vorschriften oft nur ein trügerisches Sicherheitsgefühl erzeugen. Stattdessen setzt er auf fundierte Ausbildung der Hundehalter. Das ist eine spannende Wende in der Hundehaltung!
Ein neuer Weg für Hundehalter
Die geplanten Kurse richten sich nicht nur an Ersthundebesitzer, sondern auch an Menschen, die seit einer Dekade keinen Hund mehr hatten. Man könnte sagen, es wird Zeit, dass die Hundehalter fit gemacht werden! Ein weiterer Punkt, der in der Gesetzesrevision aufgegriffen wird, ist die Lockerung der Leinenpflicht. Hier gibt es Ausnahmen für Jagd- und Herdenschutzhunde sowie für Polizei-, Rettungs- und Diensthunde – wenn es für ihren Zweck notwendig ist. Das klingt nach mehr Freiraum für die Vierbeiner und eine entspannendere Zeit im Park!
Doch die Situation ist nicht ganz unproblematisch. Laut Hansueli Beer, dem Präsidenten der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft (SKG), leben 2024 rund 560.000 Hunde in der Schweiz – und die Tendenz ist steigend. Gleichzeitig nimmt die Anzahl der Hundebisse zu. Das ist ein Thema, das nicht ignoriert werden kann. Beer kritisiert, dass nicht die Hunde das Problem sind, sondern oft die Menschen, die sie halten. Er setzt sich vehement gegen Rassenverbote ein und plädiert für Hundekurse, die die Halter aufklären und sensibilisieren. Das ist in der Tat ein wichtiges Anliegen!
Rassenverbote und deren Sinnhaftigkeit
Es ist überraschend, dass 2017 in der Schweiz obligatorische Hundekurse abgeschafft wurden, und jetzt scheinen verschiedene Kantone zu versuchen, diese wieder einzuführen. In Zürich ist das Verbot zur Anschaffung und Zucht von Rottweilern in Kraft – und ein Gericht hat die Einsprache gegen dieses Verbot angenommen. Die Diskussion darüber, ob Rassenverbote wirklich sinnvoll sind, wird wohl noch lange weitergehen. Beer hebt hervor, dass es keine Studien gibt, die für solche Verbote sprechen. Das bringt einen zum Nachdenken, oder? Immerhin gibt es in Zürich auch acht Rottweiler, die als Diensthunde bei der Polizei im Einsatz sind.
Schlussendlich wird der Platzmangel in der Schweiz oft als Problem für die Hundehaltung angeführt. Die monatlichen Kosten für einen Hund belaufen sich auf 300 bis 400 Franken, und die Rückstellungen für unerwartete Ausgaben sind auch nicht zu vernachlässigen. Wirklich einfach ist es nicht, ein Hundeleben in der Schweiz zu führen. Wenn es nach Beer ginge, wären Theoriekurse vor der Anschaffung eines Hundes eine sinnvolle Maßnahme – so wie sie im Kanton Bern eingeführt werden sollen. Ein Schritt in die richtige Richtung, der hoffentlich viele Nachahmer findet!
