Heute ist der 18. Mai 2026, und in Schaffhausen gibt es einen aufregenden Grund zur Freude! Die Verkehrsbetriebe Schaffhausen (vbsh) haben die Elektrifizierung ihrer Stadtbusflotte vorangetrieben, und ab heute kommen die ersten Elektrobusse im Regionalverkehr zum Einsatz. Das ist nicht nur ein technischer Fortschritt, sondern auch ein Schritt in eine umweltfreundlichere Zukunft! Die Vorserienfahrzeuge des Typs Mercedes-Benz eCitaro sind bereit, die Straßen zu erobern – zwei dieser innovativen Busse rollen ab jetzt auf den Regionalbuslinien 21, 23 und 24.
Das Ziel? Die Elektrobusse unter realen Betriebsbedingungen zu testen. Bis Ende 2027 sollen insgesamt elf Serienfahrzeuge die bisherige Dieselbusflotte ersetzen. Diese neuen eCitaros sind mit Hochvoltbatterien ausgestattet, die eine beeindruckende Kapazität bieten. Damit können sie je nach Einsatz zwischen 320 und 370 Kilometern zurücklegen. Und das Beste daran: Mit dem Kombilader-System können sie am Bahnhof Schaffhausen schnell nachgeladen oder über Nacht im Depot aufgeladen werden. Die Gestaltung der Fahrstellen wurde übrigens auch für das Fahrpersonal optimiert; ihre Wünsche und Rückmeldungen flossen in die Spezifikationen ein, was wirklich bemerkenswert ist!
Technologie trifft Alltag
Die neuen eCitaros sind nicht nur umweltfreundlich, sondern auch clever durchdacht. Sie können mit einem CCS-Stecker bis zu 150 Kilowatt geladen werden – das heißt, die Ladestrategie ist flexibel! Pro Fahrzeug gibt es zwei Steckdosen an unterschiedlichen Positionen. Das ermöglicht es, die Busse sowohl links als auch rechts an der Ladesäule zu positionieren, was die Logistik erheblich vereinfacht. Zudem können zwei eCitaros gleichzeitig an einem Ladegerät mit zwei Ladepunkten sequenziell geladen werden. Das vermeidet nicht nur Ladespitzen, sondern sorgt auch dafür, dass die Busse optimal genutzt werden, je nach Einsatzzeit.
Die Möglichkeit, den eCitaro für Zwischenladungen zu konfigurieren, ist ein weiterer Pluspunkt. Stellt euch mal vor, die Busse könnten an Endstationen aufgefrischt werden! Mit einem fahrzeugfesten Stromabnehmer (Pantograf) oder Ladeschienen auf dem Dach ausgestattet, wird das Laden noch einfacher. Diese Ladeschienen verbinden sich mit einem fest installierten Pantografen an der Ladestation und ermöglichen Hochleistungsladen mit beeindruckenden 300 kW Ladeleistung. Das ist nicht nur modern, sondern auch ein wichtiges Puzzlestück für die Zukunft der Mobilität in unserer Region.
Ein Blick über die Grenzen
Doch was bedeutet das alles im größeren Kontext? Bei der Fachkonferenz „klimafreundliche Busse“ (BUSKON 2026) in Berlin hat Bundesminister Patrick Schnieder kürzlich Förderurkunden an Verkehrsunternehmen übergeben. Insgesamt 151 Unternehmen erhielten 417 Millionen Euro im aktuellen Förderaufruf, um 1.887 neue Elektrobussen zu beschaffen. Die Einsparungen von über 130.000 Tonnen CO₂ im Vergleich zu Dieselbussen sind ein starkes Argument für die Transformation im öffentlichen Verkehr. Und das schon seit 2021 mit rund 1,5 Milliarden Euro Unterstützung!
Die Förderung umfasst nicht nur die Fahrzeuge selbst, sondern auch die notwendige Lade- und Tankinfrastruktur. So wird sichergestellt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, um eine nachhaltige Mobilität zu fördern. Und es ist klar, dass wir in den kommenden Jahren noch viel mehr von diesen Entwicklungen hören werden. Es bleibt spannend, wie sich die Elektromobilität weiter entfalten wird!