In Schaffhausen gibt es aufregende Nachrichten aus der Welt des Sports! Der Grosse Stadtrat und der Kantonsrat haben den Vorschlag zur finanziellen Unterstützung des Baus von Hallen für Alle im Schweizersbild einstimmig angenommen. Das Projekt wird nicht nur die Sportlandschaft vor Ort bereichern, sondern auch ein Zeichen für Inklusion und Gemeinschaft setzen. Die neuen Hallen sollen Platz für Jugend-, Breiten-, Schul- und Behindertensport bieten. Ein echter Gewinn für alle Sportbegeisterten!
Über mehrere Jahre hat eine Delegation des Stadtrates das Projekt unter der Leitung des Architekten Edi Spleiss begleitet. In zahlreichen Gesprächen mit Initianten und Vertretern der Stiftung wurden die Weichen für diese wichtige sportliche Einrichtung gestellt. Die Exekutive und Legislative haben sich intensiv mit Fragen der Nachhaltigkeit, der Einbindung in die Umgebung und der Zugänglichkeit der neuen Anlagen beschäftigt. Es ist bemerkenswert, dass diese Sportstätten nicht für den professionellen Leistungssport gedacht sind – hier steht die Gemeinschaft im Vordergrund.
Einzigartig und nachhaltig
Bei positivem Ausgang der Abstimmungen am 14. Juni wird in der Schweiz ein einzigartiges Hallensportzentrum entstehen. Die Stiftung hat die Betriebskosten für die nächsten 30 Jahre durch Spenden und Einnahmen aus Vermietungen refinanziert. Die im Schweizersbild aktiven Vereine zahlen eine Miete an die Gemeinnützige Stiftung, die auf ein tragbares Niveau gesenkt wurde. So bleibt der Zugang für alle Beteiligten gewährleistet.
Wusstet ihr, dass die Sportanlagen zu 80 Prozent privat finanziert wurden? Vor allem durch Giorgio Behr, ein wahrer Förderer des Sports in der Region. Die Anträge wurden mit 32 zu 0 Stimmen vom Grosse Stadtrat und mit 52 zu 0 Stimmen vom Kantonsrat genehmigt. Das spricht Bände über die Unterstützung dieses Projekts!
Am 27. April hat die Stiftung die lokalen Medien über das Projekt informiert. Während einige Zeitungen positiv berichteten, war die Tageszeitung „Schaffhauser Nachrichten“ nicht an der Medienorientierung beteiligt. Journalist Mark Liebenberg hat in einem Artikel einige Fehlaussagen über Miet- und Unterstützungsleistungen sowie die Nutzung der neuen Anlagen durch den professionellen Leistungssport geäußert. Dies zeigt, wie wichtig es ist, dass die Stiftung Informationsaktionen plant, um die Unterstützung für das Projekt „Halle für Alle“ zu gewinnen.
Bundesförderung für Sportstätten
Ein weiterer spannender Aspekt ist, dass der Bund erstmals Fördermittel für das neue Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ bereitstellt. Hier sind für den aktuellen Projektaufruf 333 Millionen Euro veranschlagt. Ziel dieses Programms ist es, Städten und Gemeinden bei der Sanierung und Modernisierung ihrer Sportstätten unter die Arme zu greifen. Das könnte auch für das Hallenprojekt in Schaffhausen von Bedeutung sein.
Besonders erfreulich ist der Fokus auf energetische Sanierung. Die Fördermittel können für die umfassende bauliche Sanierung von öffentlich zugänglichen Sporthallen sowie Hallen- und Freibädern eingesetzt werden. Auch die Umwandlung von Sportfreianlagen in Kunstrasenplätze gehört zu den Möglichkeiten. Städte und Gemeinden, die Eigentümer der Einrichtungen sind, können bis zum 15. Januar 2026 Projektskizzen digital beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung einreichen. Es besteht also die Chance, dass die Schaffhauser Sportanlagen von diesen Fördermitteln profitieren, was die Attraktivität und Nachhaltigkeit weiter steigern würde.
Es bleibt spannend, wie das Projekt „Halle für Alle“ und die weiteren Entwicklungen im Bereich der Sportstätten in der Region voranschreiten. Die Abstimmung am 14. Juni könnte der erste Schritt in eine neue Ära für den Sport in Schaffhausen sein. Die Vorfreude ist auf jeden Fall groß!