In Schaffhausen tut sich etwas! Die BBC-Arena soll ausgebaut werden – ein Projekt, das nicht nur die Herzen der Sportler höher schlagen lässt, sondern auch viele Hobbysportlerinnen und Hobbysportler anzieht. Am 14. Juni wird darüber abgestimmt, und die Vorfreude ist spürbar. Präsident des Handballvereins Kadetten Schaffhausen, Giorgio Behr, glaubt fest an die Unterstützung der Bevölkerung für die Pläne. Und die sind durchaus ambitioniert: Geplant sind neue Trainingshallen, eine unterirdische Leichtathletik-Laufbahn und sogar zusätzliche Übernachtungsmöglichkeiten für Sportler. Damit soll die Nachfrage nach Hallenräumen, die derzeit das Angebot deutlich übersteigt, endlich gedeckt werden.
Aktuell werden 90% der Nutzungszeiten in der BBC-Arena vom Jugend- und Breitensport beansprucht. Ein neues Hallensportzentrum wäre also nicht nur eine Bereicherung für die Vereine, sondern auch ein echter Zugewinn für die Region. Das Ziel ist es, eines der größten Hallensportzentren der Schweiz im Norden von Schaffhausen zu schaffen. Und die Vielfalt der Sportarten, die dort abgedeckt werden sollen, ist beeindruckend – von Basketball über Volleyball bis hin zu Leichtathletik.
Konkrete Pläne und Unterstützung
Die geplanten Erweiterungen sehen nicht nur zwei neue Trainingshallen vor, sondern auch eine unterirdische Leichtathletik-Sprintbahn mit Sandgrube. Um die Sportinfrastruktur weiter zu optimieren, werden auch zusätzliche Zimmer für Übernachtungen gebaut – insgesamt 64, also doppelt so viele wie heute! Die Gesamtkosten für dieses ehrgeizige Vorhaben belaufen sich auf 40 Millionen Franken, wobei der Großteil der Finanzierung durch Stiftungen gesichert wird. Stadt und Kanton Schaffhausen steuern jeweils rund sechs Millionen Franken bei. Es gibt kaum Kritik am Projekt, und selbst die Grünen fordern lediglich, dass die Bodenversiegelung minimal bleibt und genügend Veloständer aufgestellt werden.
Die Stadt beteiligt sich jährlich mit etwa 300.000 Franken an den Mietkosten der städtischen Sportvereine, was zeigt, wie sehr man hier die lokale Sportlandschaft unterstützt. Das Stadt- und Kantonsparlament hat die Vorlage ohne Gegenstimme bewilligt – ein starkes Zeichen für den Zusammenhalt in der Region. Der Baustart ist für das nächste Jahr vorgesehen, aber alles hängt von der Volksabstimmung ab.
Erweiterung der Hallensport-Infrastruktur
<pDoch das ist noch nicht alles! Auch im Schweizersbild wird an der Hallensport-Infrastruktur gearbeitet. Ein weiteres Projekt sieht vor, zwei neue Grossturnhallen zu bauen, die sowohl von Schulen als auch von Sportvereinen genutzt werden sollen. Das Investitionsvolumen beträgt 40,2 Millionen Franken. Die Finanzierung ist breit gefächert: Die Windler-Stiftung steuert 14,4 Millionen Franken bei, während Stadt und Kanton jeweils 6 Millionen Franken zur Verfügung stellen. Ein kleiner Teil wird auch durch den Bund gesichert.
Die Erweiterungen sind umfassend gedacht. Neben den Grossturnhallen wird es auch Räumlichkeiten für den Tischtennisclub und sogar eine Indoor Beachvolleyball-Anlage geben. Die Nutzung der ehemaligen Reithalle für Beachvolleyball zeigt, wie kreativ man mit den vorhandenen Ressourcen umgeht. Die Flächen werden um 5.550 m² vergrößert – das sind satte 86% mehr Platz für Sport und Bewegung!
Die nächsten Schritte sind ebenfalls klar: Zustimmung des Grossen Stadtrates und des Kantonsrates steht an, gefolgt von einer geplanten Volksabstimmung im Jahr 2026. Wenn alles nach Plan läuft, könnte die Erweiterung bereits 2030 eröffnet werden. Schaffhausen wird sich somit als Sportstadt weiter profilieren und die Sportinfrastruktur entscheidend verbessern. Ein aufregender Ausblick für alle Sportbegeisterten!