Heute ist der 2.07.2026, und in Schaffhausen gibt es spannende Neuigkeiten aus der Welt der Asyl- und Integrationspolitik. Der Zürcher Stadtrat hat gleich zwei neue Gesichter für den Verwaltungsrat der Asyl-Organisation Zürich (AOZ) gewählt. Michael Auer, ein alter Hase im Bankensektor mit einem Executive MBA-Abschluss von der Universität St. Gallen, wird nun der neue Verwaltungsratspräsident. Simon Stocker, ein ehemaliger Ständerat aus Schaffhausen und selbständiger Experte für Sozial- und Gesundheitspolitik, nimmt ebenfalls Platz im Verwaltungsrat. Eine spannende Wahl, die auf das am 1. September 2026 beginnende Mandat hinweist!

Beide Herren haben sich in einem Auswahlverfahren durchgesetzt und folgen dabei auf Regula Ruflin und Matthias Meier, die nicht mehr zur Wiederwahl standen. Michael Auer bringt nicht nur langjährige Führungserfahrung, sondern auch ein starkes Netzwerk mit, während Simon Stocker mit seinen Master-Abschlüssen in Stadt- und Regionalentwicklung sowie Sozialer Arbeit einen wertvollen Beitrag aus dem sozialpolitischen Kontext leisten kann. Man darf gespannt sein, wie sie die Geschicke der AOZ leiten werden.

Reformbedarf und neue Strukturen

Die AOZ spielt eine entscheidende Rolle in der Stadt Zürich; sie ist die Fachorganisation für den Asylbereich und beschäftigt über 2200 Mitarbeitende. Ein wichtiger Punkt, der nicht unerwähnt bleiben sollte: Die AOZ steht vor einer großen Revision ihrer Rechtsgrundlagen. Diese Überarbeitung ist nicht nur notwendig, sondern auch überfällig, wenn man bedenkt, wie sich die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen in den letzten Jahren verändert haben. Der Zürcher Stadtrat hat bereits am 21. Mai 2025 eine Teilrevision der Gemeindeordnung und eine Totalrevision der Verordnung über die AOZ beantragt. Ziel ist es, klare Zuständigkeiten und kurze Entscheidungswege zu schaffen – eine Maßnahme, die nicht nur den Mitarbeitenden, sondern vor allem den Klientinnen zugutekommt.

Die AOZ hat sich viel vorgenommen: Sie möchte als selbstständige öffentlich-rechtliche Anstalt nicht nur für die Stadt, sondern auch für Dritte wie Bund, Kantone und Gemeinden tätig sein. Das Leitmotiv „ankommen – vorankommen – teilhaben“ spiegelt den Ansatz wider, den Schutz und die Orientierung für geflüchtete Menschen und Migrantinnen zu fördern. So soll sozialen Integration, wirtschaftliche Unabhängigkeit und gesellschaftliche Teilhabe gewährleistet werden. In diesem Kontext wird auch der Beitrag der Freiwilligen immer wichtiger, die sich in verschiedenen Programmen engagieren.

Integration in der Schweiz

Das Thema Integration ist in der Schweiz ein zentrales Anliegen, und das nicht ohne Grund. Die Grundprinzipien der Integrationspolitik beruhen auf einer Zusammenarbeit zwischen Bund, Kantonen und Gemeinden. Es ist ein wechselseitiger Prozess, der sowohl die einheimische als auch die ausländische Bevölkerung einbezieht. Offenheit und ein Klima der Anerkennung sind Grundvoraussetzungen für ein harmonisches Miteinander. Dabei kommen den Zugewanderten einige Pflichten zu, wie die Kenntnis einer Landesprache und die Bereitschaft zur Teilhabe am Wirtschaftsleben.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Die Herausforderung liegt oft im Gleichgewicht zwischen „Fördern“ und „Fordern“. Während die Gesellschaft dazu angehalten wird, ein respektvolles Miteinander zu fördern, wird von den Zugewanderten Selbstverantwortung erwartet. Ein nicht ganz einfaches Unterfangen, das sowohl auf individueller als auch auf gesellschaftlicher Ebene zahlreiche Facetten hat.

Was sich aber ganz klar zeigt, ist das Engagement, das viele Menschen aufbringen, um die Integration zu unterstützen. In Zürich gibt es zahlreiche Programme, die helfen, Brücken zu bauen und Barrieren abzubauen. Die AOZ und ihre neue Führung mit Auer und Stocker stehen vor einer spannenden Zeit, in der viel bewegt werden kann. Man darf gespannt sein, welche Ideen und Impulse sie einbringen werden!