Radio Schaffhuuse: Der Zukunftskick für Lokaljournalismus in Schaffhausen
Heute ist der 1.07.2026 und in Schaffhausen geht’s richtig rund! Endlich ist es soweit: «Radio Schaffhuuse» startet heute offiziell seinen Testbetrieb. Und das nicht ohne Grund! Das neue Medienhaus verbindet die gedruckte Zeitung «Bock», das Onlineportal «Schaffhausen24» und natürlich das Radio. Man könnte sagen, es ist wie eine große Familie – nur, dass hier jeder Kanal seine eigene Stärke hat und zusammen ein schlagkräftiges Team bildet. Mit diesem KI-Radioprojekt wird Lokaljournalismus mit modernster Technologie gepaart. Ziemlich cool, oder?
Die Inhalte, die die Hörer erwarten dürfen, kommen nicht nur aus dem Newsroom von «Schaffhausen24», sondern auch direkt von regionalen Akteuren. Das sorgt für eine schöne Verbindung zur Region. Und wie wird das Ganze ausgestrahlt? Über DAB+ auf Kanal 5D und natürlich über den Live-Player auf radio-sh.ch. Moderiert wird das Programm von digitalisierten Mitarbeitern und einigen bekannten Gesichtern aus Schaffhausen, darunter die bezaubernde Sängerin Lydia Mel, die als Jingle-Stimme das Radio zum Klingen bringt. Der Start erfolgt auf Hochdeutsch, aber langfristig ist auch eine Umstellung auf Schweizerdeutsch geplant – das wird sicherlich für ein heimisches Flair sorgen!
Ein Hauch von Zukunft
Künstliche Intelligenz spielt eine zentrale Rolle. Sie übernimmt Aufgaben wie Artikelzusammenfassungen und Aktualisierungen, während Journalisten die Inhalte im Newsroom erstellen oder überprüfen. Das ist ein gewaltiger Sprung nach vorne! Und um das ganze Projekt noch lebendiger zu gestalten, gibt es eine Verlosung, bei der man Wettermoderator für zwei Wochen werden kann. Das wird sicher einige Hörer anlocken!
Die Anschubfinanzierung von CHF 20’000 aus dem Innovationsfonds für multimedialen Journalismus (IMJ) zeigt, dass hier etwas Großes entstehen soll. Die Jury des IMJ hebt die crossmediale Verzahnung der Kanäle hervor, was für den Kanton Schaffhausen eine echte Bereicherung darstellt. Hier wird nicht nur in die Technik, sondern auch in neue journalistische Formate investiert, die es ermöglichen sollen, dass Lokaljournalismus auch in Zukunft relevant bleibt.
Lokaljournalismus im Wandel
Der Blick über den Tellerrand zeigt, dass viele lokale Medien sich mit ähnlichen Herausforderungen auseinandersetzen. Studien und Beispiele belegen, dass Lokaljournalismus durch KI, Audioformate, neue Geschäftsmodelle und Förderimpulse neu aufgestellt werden kann. Ziel dabei ist, Radio, TV und Printmedien zukunftsfähig zu machen und deren Rolle für Gesellschaft und Demokratie zu sichern. Die Lokalmedientage 2026 in Nürnberg, die bald stattfinden, widmen sich genau diesen Themen.
In der heutigen schnelllebigen Medienwelt ist es entscheidend, dass lokale Medien Nähe, Vertrauen und Nutzwert bieten. Die Frage, die im Raum steht, ist: Was ist technisch möglich und redaktionell verantwortbar? Die Hochschule der Medien in Stuttgart hat bereits Studienprojekte, die lokale Medien unterstützen und deren Zukunft sichern sollen. Dabei geht es auch um die Frage, wie man Community-Bindung und User-Beteiligung attraktiv gestalten kann.
Es bleibt also spannend, wie sich «Radio Schaffhuuse» entwickeln wird und wie die Hörer auf das neue Format reagieren. Die Rückmeldungen der Zuhörer sind nicht nur willkommen, sie sind sogar entscheidend für die Weiterentwicklung. Vielleicht wird das Radio ja bald zum neuen Lieblingsmedium der Schaffhauser!
