Halle für alle: Schaffhausen setzt auf Sport und Gemeinschaft
Am Sonntag war es soweit: In Schaffhausen stimmten rund 74 Prozent der Bevölkerung für die Vorlage «Halle für alle». Ein klarer Auftrag, der die Weichen für die Zukunft des Hallensportzentrums Schweizersbild stellt. Das war aber nicht nur ein politischer Erfolg, sondern auch ein Grund zum Feiern! Das Sportzentrum, das mittlerweile auf stolze 30 Jahre zurückblickt, wurde mit einem Fest im Meetingpoint auf dem Herrenacker gebührend geehrt. Giorgio Behr, der Stiftungspräsident, sprach von einem wichtigen Schritt in der Entwicklung des Zentrums. Schließlich wird hier nicht nur Sport betrieben, sondern auch Gemeinschaft gelebt.
Die Bedeutung des Schweizersbilds ist kaum zu unterschätzen. Täglich trainieren dort Kinder, Jugendliche, Breitensportler und auch Spitzensportler. Mit über 20 Sportarten, die hier Ausübungen finden, ist es ein bedeutender Ort für die Region. Interessanterweise entfallen mehr als 90 Prozent der Nutzung auf Jugend-, Breiten- und Behindertensport. Vereine wie VC Kanti, Kadetten Schaffhausen und Taekwondo Schaffhausen profitieren von der hervorragenden Infrastruktur. Außerdem hat sich das Schweizersbild als beliebter Standort für Trainingslager etabliert – kein Wunder, dass hier die Stimmung oft zum Bersten gespannt ist!
Ein Blick in die Zukunft
Die Annahme der Vorlage «Halle für alle» ist nur der Anfang. Die Erweiterungen, die für die kommenden Jahre geplant sind, machen große Hoffnung. Zwei neue Grossturnhallen, eine unterirdische Leichtathletik-Laufbahn und sogar Indoor Beachvolleyball sind nur einige der spannenden Neuerungen. Die Stadt und der Kanton Schaffhausen unterstützen die Gemeinnützige Stiftung Schweizersbild mit einem Investitionsvolumen von 40,2 Millionen Franken. Davon steuern die Windler-Stiftung 14,4 Millionen Franken bei, während Stadt und Kanton jeweils 6 Millionen Franken beisteuern. Auch der Bund hat sich mit 2,5 Millionen Franken beteiligt. Finanzierungsmodelle, die zeigen, wie wichtig die Förderung von Sport und Gemeinschaft ist!
Die geplanten Änderungen sind nicht nur eine Frage der Zahlen. Die neuen Grossturnhallen sollen werktags von Schulen genutzt werden – das ist ein echter Gewinn für die Schaffhauser Jugend! Abends und am Wochenende stehen die Hallen dann bereit für Vereine und Wettkämpfe. Und das alles geschieht nicht einfach so daher – die Haupt- und Nebennutzflächen werden um 5.550 m² vergrößert, was einer Steigerung von 86 Prozent entspricht. Damit wird der Standort für viele noch attraktiver.
Der gesellschaftliche Einfluss
Doch nicht nur in Schaffhausen wird in Sportstätten investiert. Auf Bundesebene gibt es ein Programm zur Sanierung kommunaler Einrichtungen im Bereich Sport, Jugend und Kultur, das seit 2016 am Laufen ist. Ziel ist der Abbau des Sanierungsstaus bei sozialen Infrastrukturen. Hier wird klar, dass es nicht nur um Gebäude geht, sondern auch um den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Förderung von Sportstätten ist ein wichtiger Schritt in Richtung soziale Integration. Bis 2021 wurden bereits 904 Projekte ausgewählt, und eine riesige Summe von rund 1,5 Milliarden Euro wurde bereitgestellt.
Die Entwicklungen im Schweizersbild sind also Teil eines größeren Ganzen. Als die Idee für die Halle während Skiferien im Gespräch mit Hans-Paul Bührer entstand, war wohl niemand ahnte, dass wir heute hier stehen würden – mit einem klaren Auftrag der Bürger und einer Vision für die Zukunft. Die neue Halle soll voraussichtlich bis 2030 realisiert und in Betrieb genommen werden. Ein voller Erfolg für alle, die sich für den Sport und die Gemeinschaft einsetzen!
