In Schaffhausen ist gerade eine spannende Zeit für die Stimmbevölkerung angebrochen. Bei der jüngsten Abstimmung hat die Mehrheit deutlich für den Ausbau des Hallensportzentrums gestimmt. Mit sensationellen 27.570 Ja-Stimmen und nur 9.745 Nein-Stimmen (das macht eine Zustimmung von stolzen 73,9%) wird die BBC-Arena in ein großes Hallensportzentrum verwandelt! Und das ist erst der Anfang – es werden nicht nur zwei neue Dreifachturnhallen gebaut, sondern auch ein nationales Leistungszentrum für Tischtennis und eine unterirdische Sprintbahn für Leichtathletik mit Sandgrube für Weitsprung. Ein echtes Paradies für Sportler!

Aber nicht alles war so klar. Die Altstadt- und Badi-Initiative hat nicht den gewünschten Zuspruch gefunden. Ganze 8.309 Stimmen gingen gegen die SP-Initiative zur Altstadt, und auch die Volksinitiative «Chind id Badi!» zur kostenlosen Nutzung der Badi für Kinder bis 16 Jahre scheiterte kläglich mit 10.252 Nein-Stimmen. Es scheint, als ob die Schaffhauser eher für den Sport und weniger für die kostenlosen Badi-Nutzungen sind. Komisch, oder?

Ein Blick auf die Finanzen und künftige Pläne

Ein weiterer Punkt, der bei dieser Abstimmung in den Fokus rückte, war die Teilrevision der Kantonsverfassung, die um rund 66,8% Zustimmung erhielt. Das gibt dem Regierungsrat nun erweiterte finanzielle Kompetenzen, die es ihm ermöglichen, über einmalige Ausgaben bis 200.000 Franken selbst zu entscheiden. Das ist eine erhebliche Erhöhung von zuvor 100.000 Franken! Und auch der Kantonsrat hat nun die Möglichkeit, bis zu 1,5 Millionen Franken zu entscheiden. Ein echter Schritt in die richtige Richtung, wenn man bedenkt, wie wichtig es ist, schnell auf die Bedürfnisse der Bevölkerung reagieren zu können. Und das ist noch nicht alles: Ein neues Pflegezentrum soll auf der Burgunwiese entstehen, was für viele Familien eine Erleichterung sein könnte. Eine Abstimmung dazu steht im November an.

Die Schaffhauser Stimmberechtigten haben auch einem städtischen Betrag von zusätzlichen sechs Millionen Franken für das Hallensportzentrum zugestimmt. Damit wird nicht nur die Sportlandschaft aufgewertet, sondern auch die Anzahl der Übernachtungsmöglichkeiten auf 64 Zimmer erhöht. Das wird in Zukunft sicher für viele Sportler und Sportlerinnen von großem Nutzen sein.

Nationales und lokales Geschehen

<pNicht zu vergessen: Auf nationaler Ebene gab es einige knappe Entscheidungen. Die SVP-Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» hat am Ständemehr gescheitert – 12 von 22 Ständen haben abgelehnt. Hier in Schaffhausen waren 50,8% der Wähler ebenfalls dagegen. Das Zivildienstgesetz hat jedoch mit 52,5% Zustimmung die Runde gemacht, was zeigt, dass es auch national durchaus unterschiedliche Meinungen gibt.

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Die Wahlen wurden ebenfalls spannend. Jasper Hardmeier wurde mit 359 Stimmen in den Gemeinderat von Siblingen gewählt, während Maurizio Donisi nur 105 Stimmen für den Bargemer Gemeinderat erhielt. Und Andrina Trachsel hat sich mit 346 Stimmen in den Gemeinderat von Löhningen durchgesetzt. Die Stimmen zeigen, dass die Schaffhauser Bevölkerung ein aktives Interesse an ihrer politischen Vertretung hat. Es bleibt abzuwarten, wie sich die neuen Gesichter in den Ratsgremien einfühlen und was sie für Schaffhausen bewirken können.

Schaffhausen hat sich für die Zukunft gut aufgestellt, und die kommenden Abstimmungen werden zeigen, in welche Richtung die Stadt sich entwickeln wird. Im Juni 2026 stehen bereits neue Abstimmungen an, unter anderem zur Verkehrsflussinitiative und zur Neutralitätsinitiative auf nationaler Ebene. Die Bürger sind aufgerufen, sich zu beteiligen und ihre Stimme abzugeben – die Zukunft liegt in ihren Händen!