In Zug, wo die Alpen im Hintergrund leuchten und der Zugersee glitzert, geht es beim Unihockeyverein Zug United gerade ordentlich zur Sache. Der Verein hat sich entschieden, auf Kontinuität zu setzen – und das ist in der heutigen Zeit, wo alles so schnelllebig ist, wirklich bemerkenswert. Die Vertragsverlängerungen von Raphael Neidhart, Joël Stocker und Jari Portmann zeigen, dass man hier die eigenen Talente nicht nur schätzt, sondern auch langfristig an sich bindet. Was für eine klasse Entscheidung!

Raphael Neidhart, gerade einmal 23 Jahre alt, hat sich in der Defensive als feste Größe etabliert. Mit seiner Athletik, der beeindruckenden Reichweite und einer Ruhe am Ball, die man manchmal bei den eigenen Gedanken vermisst, ist er einfach unverzichtbar geworden. Joël Stocker, der dynamische 25-Jährige, ist nicht nur vielseitig, sondern hat auch das Herz am rechten Fleck. Er gehört schon lange zum Stamm des L-UPL-Teams und bringt frischen Wind ins Spiel. Und dann ist da noch Jari Portmann, der 23-Jährige im Tor. Ein ruhiger, professioneller Arbeiter, der den Kasten dicht hält und die Nerven behält, selbst wenn es mal drunter und drüber geht.

Ein Wechsel und ein Comeback

Doch nicht alles bleibt beim Alten: Jonas Nigg und Maurus Christen haben sich entschieden, neue Wege zu gehen. Jonas, der mit anhaltenden Verletzungsproblemen zu kämpfen hatte, möchte in der NLB einen Neustart wagen. Ein mutiger Schritt, denn manchmal muss man einfach loslassen, um wieder durchzustarten. Maurus hingegen kehrt nach sieben Jahren zu seinem Stammverein zurück – Ad Astra Obwalden, ein Heimatgefühl, das man nicht einfach ignorieren kann. Es ist schön zu sehen, wie solche Wege sich kreuzen, auch wenn es bedeutet, dass Zug United wertvolle Spieler verliert.

Sportchef Bruno Schelbert hebt die Bedeutung dieser Verlängerungen hervor. Es geht nicht nur um die sportliche Leistung, sondern auch um die Identität und den Charakter der Spieler. Das ist es, was einen Verein ausmacht: Die Menschen, die darin spielen, und die Werte, für die sie stehen.

Unihockey im Aufwind

Unihockey boomt in der Schweiz! Mit über 36.000 lizenzierten Spielerinnen und Spielern, die sich im vergangenen Jahr um fast 1.000 erhöht haben, ist das Interesse an dieser Sportart enorm. Kinder in Schulen haben früh Zugang zu dieser dynamischen und spannenden Disziplin. Das klingt erstmal fantastisch, doch die Klubs stehen vor Herausforderungen. Die begrenzten Platzangebote in Turn- und Sporthallen machen es nicht einfach, die vielen Talente unterzubringen. Und während die Anzahl der Vereine zurückgeht, wächst die Zahl der Spieler. Ein Dilemma, das man lösen muss, aber gleichzeitig auch eine Chance, junge Trainer und freiwillige Helfer zu gewinnen.

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Die Mitgliederzahlen steigen, und das ganz ohne Werbeaktionen! Es ist fast so, als würde das Unihockey sich selbst vermarkten. Das spricht für die Anziehungskraft dieser Sportart und zeigt, wie wichtig es ist, die Talente zu fördern und die Vereine zu unterstützen. Zug United geht hier mit gutem Beispiel voran und zeigt, dass man auf seine eigenen Leute setzen kann.

In Obwalden, wo die Frühlingsluft frisch und die Berge majestätisch sind, kann man die Vorfreude auf die kommende Saison schon spüren. Die Fans sind gespannt, wie sich die Mannschaft weiterentwickeln wird und welche aufregenden Spiele uns bevorstehen. Die Messen sind hoch, und das Engagement der Spieler und des Vereins ist das, was letztlich zählt.