Heute ist der 15.05.2026 und wir berichten aus Obwalden von einem besonderen Ereignis, das nicht nur die lokale Politik, sondern auch die Holzbaubranche näher zusammengebracht hat. Rund 70 Gäste aus Politik, Verwaltung und Justiz fanden sich zum Obwaldner Behördenausflug ein, und das Ganze wurde von Kantonsratspräsident Hubert Schumacher organisiert. Man kann sagen, es war eine gelungene Mischung aus Information und Networking.
Die Holzbautechnik Burch AG war der Gastgeber des Tages und präsentierte den Teilnehmern nicht nur ihr Unternehmen, sondern auch die Faszination des modernen Holzhandwerks und der industriellen Holzbauproduktion. Die Atmosphäre in den Produktionshallen war geprägt von dem Geruch frisch geschnittenen Holzes – eine wahre Freude für jeden, der das Handwerk liebt. Geschäftsführer Roger Burch führte die Gäste durch die Hallen und erzählte die Unternehmensgeschichte, die 1942 mit Hermann Burch-Jakober ihren Anfang nahm. Unter Roger Burch hat sich das Unternehmen seit 2017 weiterentwickelt und bietet jetzt individuelle Kundenlösungen an, die traditionelle Handwerkskunst mit modernster Technik kombinieren.
Holz trifft Politik
Ein spannender Teil des Ausflugs war die Integration des Holz-Politik-Anlasses der Lignum Holzwirtschaft Zentralschweiz. Alex Bennet, der Geschäftsführer von Lignum, sprach über verschiedene Anliegen der Holzbranche an die Politik. Hier wird die Bedeutung des Holzbaus deutlich: Die Ausschöpfung des Holznutzungspotenzials, die Vermeidung unnötiger Auflagen bei Betriebserweiterungen im Holzbau und die Suche nach Lösungen für die Lagerung großer Holzelemente waren nur einige der Themen, die zur Sprache kamen. Die Teilnehmer hörten gebannt zu und konnten die Herausforderungen der Branche hautnah spüren.
Die Holzbautechnik Burch AG wurde nicht ohne Grund mit dem Obwaldner KMU-Anerkennungspreis 2025 ausgezeichnet – für nachhaltige Unternehmensentwicklung, hohe handwerkliche Qualität und ein bemerkenswertes Engagement in der Berufsbildung. Das zeigt, dass hier nicht nur Holz verarbeitet wird, sondern auch Zukunft gestaltet. Die Industrie hat das Potenzial, ein wichtiger Akteur in der nachhaltigen Entwicklung unserer Region zu sein.
Ein Blick in die Zukunft des Holzbaus
Wenn man über Holzbau spricht, darf man die modernen Ansätze wie Ingenieurholzbau nicht vergessen. Lignumbau bietet in diesem Bereich eine breite Palette an Dienstleistungen an – vom Stallbau bis hin zu modernen Hallen und privaten Wohnhäusern. Das Energiespar-Potenzial von Holz ist enorm, und die Möglichkeiten scheinen schier unbegrenzt. Die Kombination aus traditioneller Handwerkskunst und innovativen Techniken sorgt dafür, dass die Branche nicht nur im Trend liegt, sondern auch eine nachhaltig zukunftsorientierte Alternative bietet.
Ein zentraler Ansprechpartner sorgt bei Lignumbau für einen reibungslosen Ablauf bis hin zur Montage und Fertigstellung. Das klingt nach einem echten Rundum-Service! Ob Sporthallen, Reithallen oder sogar Sonderkonstruktionen – hier wird jeder Kunde individuell betreut und erhält maßgeschneiderte Lösungen. Man fragt sich, wie viel Potenzial in der Holzbautechnik noch verborgen ist und welche Projekte in den kommenden Jahren realisiert werden könnten.
Insgesamt war der Behördenausflug ein voller Erfolg. Er hat nicht nur dazu beigetragen, die Verbindungen zwischen Politik und Holzbau zu stärken, sondern auch das Bewusstsein für die Bedeutung und die Möglichkeiten der Holzbranche in unserer Region geschärft. Man kann nur hoffen, dass solche Initiativen fortgeführt werden, um den Austausch und das Verständnis weiter zu fördern.