Heute ist der 27.05.2026 und in Obwalden dreht sich das Gespräch um die Hochschule Luzern (HSLU). Die Institution hat sich im Geschäftsjahr 2025 wirklich ins Zeug gelegt und kann mit einem operativen Gewinn von rund 3,2 Millionen Franken auftrumpfen. Das ist ein ordentliches Plus, wenn man bedenkt, dass der Gewinn im Jahr 2024 noch um einige Hunderttausend Franken niedriger war. Ein Grund zur Freude, oder? Und das ist noch nicht alles!
Die Zahl der Studierenden ist um 4,2 Prozent angestiegen und beträgt jetzt stolze 8696 Personen. Das ist ein Wachstum, das nicht einfach vom Himmel gefallen ist. Der Standort auf dem Suurstoffi-Areal am Bahnhof Rotkreuz scheint ganz offensichtlich gut zu liegen. Wenn man bedenkt, dass 52 Prozent der Studierenden aus anderen Kantonen kommen und 10 Prozent sogar aus dem Ausland, wird deutlich, dass die HSLU eine Anziehungskraft hat, die über die Grenzen des Kantons Luzern hinausgeht.
Eigenkapital und Umsatz
Ein kleiner Blick auf die Finanzen: Die Eigenkapitalquote der Hochschule liegt erstmals wieder über 6 Prozent. Dies ist nicht zuletzt einer Einmaleinlage von 5,3 Millionen Franken durch die Träger zu verdanken. Im Jahr zuvor lag die Quote noch bei 3,9 Prozent. Auch der Umsatz kann sich sehen lassen – mit 357,9 Millionen Franken liegt er deutlich über den 338,1 Millionen Franken des Vorjahres. Das sind gute Nachrichten für alle, die mit der HSLU verbunden sind!
Die Hochschule hat sich durch ihre sechs verschiedenen Departemente und mehrere Standorte in Luzern und Zug zur größten tertiären Bildungsinstitution der Region entwickelt – sogar vor der Universität Luzern und der Pädagogischen Hochschule Luzern. Beeindruckend, oder? Und das alles mit 2144 Angestellten, die sich um die Belange der Studierenden kümmern.
Weiterbildungsangebote und Studierendenstruktur
Was die HSLU besonders macht, sind auch die Weiterbildungsangebote. Rund 13’000 Personen haben diese im Jahr 2025 besucht. Ein Zeichen dafür, dass Bildung nicht nur für Studierende in einem vollen Studienprogramm relevant ist, sondern auch für all jene, die sich weiterentwickeln möchten. Die Kosten pro Studierenden liegen zudem unter dem Schweizer Durchschnitt, was für die Hochschule spricht. Schließlich ist Bildung kein Luxus, sondern ein Recht!
Im Kontext der aktuellen Entwicklungen in der Bildungslandschaft zeigt sich, dass die HSLU auf einem guten Weg ist. Die Verantwortung, die sie für die Region und die Studierenden trägt, ist enorm. Die Zukunft sieht vielversprechend aus, sowohl für die Hochschule als auch für die Studierenden, die hier eine hochwertige Ausbildung erhalten. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Zahlen in den kommenden Jahren entwickeln werden, aber eines steht fest: Die HSLU hat sich fest im Schulterschluss mit der Zentralschweiz etabliert.