Hergiswil startet mit Seewasser-Wärmeverbund in eine grüne Zukunft
In Hergiswil, einem charmanten Ort im Kanton Obwalden, hat am Mittwoch der offizielle Spatenstich für den neuen Seewasser-Wärmeverbund stattgefunden. Ein bedeutender Schritt in Richtung nachhaltiger Wärmeversorgung! Ab 2028 werden hier bis zu 170 Liegenschaften mit Wärme aus dem Vierwaldstättersee versorgt. Das Elektrizitätswerk Nidwalden (EWN) gab die Neuigkeiten bekannt – wahre Pionierarbeit, die die Region umweltfreundlicher machen soll.
Die Baubewilligung für die Energiezentrale wurde bereits im Mai 2026 erteilt, und die ersten Arbeiten begannen Anfang Juni. So richtig ins Rollen kommt das Projekt jetzt mit dem symbolischen Spatenstich, der im feierlichen Rahmen mit Vertretern der Gemeinde und dem Hauptplaner Anex Ingenieure AG stattfand. Remo Infanger, der Direktor des EWN, sprach von einem wichtigen Meilenstein für die Energiezukunft der Region. Ein bisschen wie der erste Schritt auf dem Weg zu einem großen Abenteuer!
Wie funktioniert das genau?
Die zentrale Energiezentrale wird mit Wärmepumpen ausgestattet, die das kalte Seewasser erwärmen und die Wärme über Fernleitungen zu den angeschlossenen Liegenschaften transportieren. Das klingt fast so einfach wie ein gemütlicher Sonntagsspaziergang am See, oder? Aber in Wahrheit steckt eine Menge Technik dahinter. Die ersten Aushubarbeiten für die Seewasserleitungen sind bereits erledigt, und auch der Rückbau der bestehenden Wertstoffsammelstelle Lopper ist im Gange. Diese wird später in das neue Gebäude integriert – ein cleverer Schachzug, der den Platz optimal nutzt.
Die Investitionen in das Projekt belaufen sich auf rund 37 Millionen Franken, und die erhoffte jährliche CO2-Einsparung von bis zu 4000 Tonnen zeigt, dass hier nicht nur an die Gegenwart, sondern auch an die Zukunft gedacht wird. Die erste Wärmelieferung ist für Mitte 2028 geplant, und bis dahin wird das Leitungsnetz etappenweise ausgebaut. Anwohner und Liegenschaftseigentümer werden von EWN über Anschlussmöglichkeiten informiert – das ist doch mal ein guter Service!
Ein Teil der Wärmewende
In einem größeren Kontext betrachtet, zeigt dieses Projekt, wie wichtig kommunale Wärmeplanung (KWP) ist. Sie hilft Ländern und Kommunen dabei, die Wärmewende voranzubringen und die Wärmeversorgung auf erneuerbare Energien umzustellen. Regelmäßige Aktualisierungen der Wärmepläne sind unerlässlich, um die nationalen Klimaschutzziele zu erreichen. Die Bundesregierung hat zahlreiche Förderprogramme zur Dekarbonisierung der Wärme ins Leben gerufen – ein echter Schub für den Klimaschutz.
Die Zukunft der Wärmeversorgung sieht vielversprechend aus. Während die Welt sich anstrengt, die Erderwärmung zu stoppen, wird Hergiswil mit seinem Seewasser-Wärmeverbund ein Beispiel für andere Gemeinden sein. Und wer weiß, vielleicht wird dieser kleine Ort einmal als Vorreiter in der Nutzung erneuerbarer Energien gefeiert. Die Reise hat gerade erst begonnen!
