Die Hitzewelle rollt über die Schweiz, und das Thermometer steht in Basel vor einem steilen Anstieg! Ab Mittwoch, dem 14. Juni, wird es richtig heiß. Maximaltemperaturen über 30 Grad sind angesagt, und das wird nicht nur ein einmaliges Ereignis sein. Schon am Freitag sollen wir uns auf 32 bis 34 Grad einstellen, am Samstag sogar auf 33 bis 36 Grad! Und als ob das nicht genug wäre, könnte am Montag die Skala auf 34 bis 38 Grad klettern. In Basel wird es am heißesten – die Stadt könnte die 36 oder 37 Grad-Marke knacken. Na, wenn das keinen Schweiß auf die Stirn treibt!

Die Nacht auf Dienstag bringt uns in Basel eine Tropennacht mit mindestens 23 Grad. Das ist fast schon tropisch! Wenn wir uns die Rekorde ansehen, die in der Region im Juni gefallen sind, werden wir ganz nostalgisch: 36,9 Grad wurden am 27. Juni 1947 gemessen, und Genf lag mit 36,4 Grad im Jahr 1950 nicht weit dahinter. Und jetzt, in dieser Hitzewelle, könnten wir neue Rekorde aufstellen. Ein Hochdruckrücken sorgt dafür, dass die warmen Luftmassen festgehalten werden – ein Phänomen, das mit dem Klimawandel immer häufiger auftritt.

Ein Blick auf die Tropennächte

Übrigens, Tropennächte sind in der Schweiz eher die Ausnahme als die Regel. Normalerweise erleben wir sie nur im Juli und August, aber jetzt könnte es auch im Juni dazu kommen. Besonders gefährlich sind solche Nächte für vulnerable Gruppen, die sich tagsüber nicht ausreichend erholen können. Im Tessin sind sie häufiger, aber hier in Basel? Nun, die Statistik zeigt, dass wir im Juni 2025 eine Tropennacht hatten, während 2019 sogar drei Tropennächte registriert wurden. Das macht schon nachdenklich.

Aber das Wetter ist nicht alles – auch die Niederschläge sind in diesem Jahr ein Thema. Ein landesweites Defizit von fast 15 Prozent ist zu verzeichnen, und während der Südosten mit überdurchschnittlichem Regen gesegnet ist, hungert der Rest nach Wasser. Bis jetzt wurden übrigens über 10.000 Blitze registriert, was unter dem langjährigen Durchschnitt liegt. Mit der Hitzewelle steigt allerdings die Wahrscheinlichkeit für Gewitter – besonders am Freitag und am Wochenende sollten wir ein Auge auf den Himmel haben!

Die gesundheitlichen Risiken

Die gesundheitlichen Risiken steigen mit den Temperaturen. Hitzestress, Dehydrierung und Kreislaufversagen sind nur einige der Gefahren, die insbesondere ältere Menschen und Kinder betreffen können. Der Sommer 2022 hat uns gelehrt, wie ernst es werden kann, mit zehntausenden zusätzlichen Todesfällen in Europa aufgrund von Hitze. Und auch die Landwirtschaft leidet unter der Trockenheit – Ernteausfälle und steigende Lebensmittelpreise sind die Folge.

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Infrastrukturen sind ebenfalls betroffen; Schienennetze verformen sich, Straßen reißen auf und Stromleitungen überhitzen. Die Biodiversität bekommt ebenfalls einen dicken Strich durch die Rechnung gezogen – viele Arten verlieren Lebensräume oder müssen abwandern. Aber das ist nicht alles. Die Ungleichheit wird dadurch verstärkt, dass Menschen in schlecht isolierten Wohnungen oder ohne Klimatisierung noch stärker betroffen sind. Das ist ein echtes Dilemma, das uns alle angeht.

Wir stehen vor der Herausforderung, aus dem Wissen um die Risiken entschlossenes Handeln zu machen. Innovative Technologien und Smart-City-Konzepte könnten helfen, die Auswirkungen zu mildern. Zudem könnten kommunale Planungen und staatliche Förderprogramme dazu beitragen, dass wir uns besser an die neuen Gegebenheiten anpassen. Bildung und gesellschaftliche Solidarität sind der Schlüssel zu einer widerstandsfähigen Zukunft – und diese Hitzewelle ist nur der Anfang!