Heute ist der 22.06.2026 und in Nidwalden tut sich was! Das historische Rathaus in Stans, ein Ort, der seit über 300 Jahren als Sitz des Nidwaldner Landrats dient, steht vor einer spannenden Transformation. Dieses beeindruckende Gebäude zählt zu den bedeutendsten profanen Bauten des Kantons und hat so einiges zu bieten. Doch die Zeit hat auch hier ihre Spuren hinterlassen. Der Parlamentsbetrieb, so wie er derzeit ist, erfüllt nur begrenzt die Anforderungen der heutigen Zeit. Platzverhältnisse, Sicherheitsvorgaben und technische Herausforderungen – da gibt es einiges zu stemmen!

Der Kanton hat sich entschlossen, den Landratssaal zu erneuern, um den Bedürfnissen der Landrätinnen und Landräte gerecht zu werden. In einem Projektwettbewerb, an dem 22 Planungsteams teilnahmen, wurde das Siegerprojekt „CLAVIS“ von Edelmann Krell Architekten ETH SIA BSA aus Zürich ausgewählt. Es beeindrucken nicht nur die funktionalen Aspekte, sondern auch die ästhetische Ausarbeitung des Plans. Historische Wände und Decken bleiben erhalten – mit Ausnahme der Rückwand. Super, oder? Das Erscheinungsbild des geschützten Gebäudes bleibt damit unangetastet. Man möchte ja schließlich die Schönheit des Alten bewahren.

Der Weg zur Modernisierung

Die nächsten Schritte? Es wird spannend! Zunächst wird ein Vorprojekt erstellt, gefolgt von einem konkreten Bauprojekt, das auch einen Kostenvoranschlag beinhalten wird. Ziel ist es, das Baubewilligungsverfahren bis Ende 2027 zu starten. Ein ehrgeiziges Ziel, aber machbar! Die geplanten Änderungen sind durchaus ambitioniert. Es soll eine subtile Neugestaltung des Landratssaals stattfinden, mit geradlinigen Sitzreihen und der Montage von Abstimmungsanzeigen. Auch für Medienschaffende wird es Sitznischen geben. Das klingt nach einer funktionalen Modernisierung, die uns ins 21. Jahrhundert katapultiert.

Und das ist noch nicht alles! Der Umbau wird auch eine Klärung der Zugangssituation und eine Neuorganisation des Saals inklusive Möblierung und Technik mit sich bringen. Das alles geschieht unter Berücksichtigung von Denkmalschutz, Brandschutz und Statik, was bekanntlich keine leichte Aufgabe ist. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurden drei Varianten (Mini, Midi, Maxi) für die baulichen Eingriffe untersucht. Während das Landratsbüro die Midi-Variante bevorzugte, sprach sich die Regierung für die Maxi-Variante aus. Interessante Entscheidungen, die zeigen, dass es viele Perspektiven gibt.

Ein Blick in die Zukunft

Ein weiteres Highlight ist die öffentliche Ausstellung der Wettbewerbsbeiträge, die am 1. Juli 2026 im Erdgeschoss des Rathauses stattfinden wird. Hier können alle Interessierten einen Blick auf die eingereichten Entwürfe werfen und sich inspirieren lassen. Ein Schritt in eine neue Ära für den Landratssaal, der nicht nur funktional, sondern auch ästhetisch überzeugen soll. Der gesamte Prozess hat seinen Ursprung in einem Vorstoß des damaligen Landrats Andreas Gander im Jahr 2020. Seither hat sich viel getan, und man darf gespannt sein, wie sich die Pläne weiterentwickeln werden.

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Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass alles reibungslos verläuft und wir bald den neuen, modernen Landratssaal bewundern dürfen. Die Herausforderung ist groß, aber die Visionen sind noch größer. Und das ist es, was die Menschen hier in Nidwalden bewegt!