Ein historischer Wendepunkt in der Tourismusbranche Nidwaldens: Der Zusammenschluss des Vereins Tourismusregion Klewenalp (VTRK) und Nidwalden Tourismus (NWT) zum 1. Januar 2026 markiert nicht nur einen neuen Anfang, sondern auch eine strategische Neuausrichtung. Unter der neuen Marke ‘Juiz – Mein Nidwalden’ sollen die Ressourcen gebündelt und Synergien genutzt werden, um die touristische Entwicklung und Vermarktung zu stärken. Dies wurde auf der jüngsten Generalversammlung deutlich, bei der der neue Vorstand um Präsident Bruno Christen vorgestellt wurde.
Zusammen mit den Vorstandsmitgliedern Thomas Amstutz, Beatrice Zimmermann, Dominik Stalder, Sepp Gabriel, Andreas Lietha und Lena Häfelfinger wird die Weichenstellung für die Zukunft des Tourismus in der Region in die Hände eines engagierten Teams gelegt. Bruno Christen betont die strategische Bedeutung des Zusammenschlusses, der es ermöglichen soll, innovative Angebote gezielt zu entwickeln und die Zusammenarbeit zwischen Gemeinden, Leistungsträgern und Partnern zu intensivieren, sogar über Kantonsgrenzen hinaus.
Neuer Geschäftsführer und innovative Strategien
Mit Lukas Gerig als neuem Geschäftsführer und Damian Süess als Regionenmanager hat ein erweitertes Team die operative Arbeit bereits aufgenommen. Der Jahresbericht sowie die Rechnung wurden einstimmig genehmigt, und Erika Schawalder präsentierte die Highlights des vergangenen Geschäftsjahres, darunter die erfolgreichen Kampagnen „Wasser“ und „Eysi LandWirtschaft in Nidwaldä“. Diese Kampagnen verdeutlichen die Verknüpfung von Landwirtschaft und Tourismus und zeigen, wie wichtig regionale Produkte für einen nachhaltigen und authentischen Tourismus sind.
Der Fokus liegt nun auf der Umsetzung des neuen Markenauftritts und der Entwicklung innovativer Konzepte, die die Werte der Region transportieren und authentische Erlebnisse bieten. Die lokale Tourismusorganisation und Leistungsträger können die neue Marke für ihre eigenen Aktivitäten nutzen, was einen einheitlichen Auftritt zur Erhöhung der Sichtbarkeit und Reichweite der Destination fördern soll.
Ein Blick in die Zukunft
Ein weiteres Highlight, das die Vorfreude auf die bevorstehenden Veranstaltungen steigert, ist die Gewerbe- und Erlebnisausstellung Iheimisch, die vom 14. bis 17. Mai in Ennetbürgen stattfinden wird. Hier wird NWT die regionale Angebotsvielfalt präsentieren und im Rahmen der Iheimisch einen Riesen-Juiz-Trichter versteigern. Abtretende Vorstandsmitglieder Karin Gaiser und Petra Liem wurden bei dieser Gelegenheit verabschiedet und für ihren Einsatz gedankt.
Jost Kayser, Direktionssekretär der Volkswirtschaftsdirektion, überbrachte die Grüsse des Kantons und zog eine positive Bilanz nach zehn Jahren Tourismusfördergesetz. Diese positiven Entwicklungen zeugen von einer umfassenden Unterstützung zur Stärkung regionaler Produkte und Wirtschaftskreisläufe, was die Attraktivität der Region weiter steigern wird. Die Zusammenarbeit fördert nicht nur den Tourismus, sondern auch die lokale Wirtschaft und schafft ein Netzwerk, das langfristig erfolgreich sein kann.
Insgesamt zeigt der Zusammenschluss, dass Nidwalden den richtigen Weg eingeschlagen hat, um sich als Kompetenzzentrum für touristische Entwicklung im Kanton zu positionieren. Mit einem klaren Fokus auf Regionalität und die Stärkung lokaler Erzeuger:innen sowie Vermarkter:innen wird die Region auf nachhaltige Weise an Bedeutung und Bekanntheit gewinnen. Der Blick ist nach vorne gerichtet – auf eine blühende touristische Zukunft, die sowohl Einheimische als auch Gäste gleichermaßen begeistert.