Heute ist der 26.05.2026 und in Nidwalden brodelt es ordentlich. Die Bevölkerung steht vor einer Entscheidung, die es in sich hat: Die Anpassung des Steuergesetzes, speziell die Tarife für hohe Einkommen. Ein Thema, das nicht nur die gut Verdienenden betrifft, sondern weitreichende Folgen für die gesamte Gesellschaft haben könnte.

Der Kanton Nidwalden hat sich bereits einen Namen gemacht, wenn es um niedrige Einkommenssteuern geht. Diese Steuersenkung, die 2022 vom Landrat beschlossen wurde, könnte nun noch weiter gehen. Doch nicht alle sind von dieser Idee begeistert. Die Grüne/SP-Fraktion hat die Alarmglocken läuten lassen und spricht sich vehement gegen die Steuersenkung aus. In einem bemerkenswerten Engagement hat die Grüne/SP 298 Unterschriften gesammelt, um ein Referendum gegen diese Steuersenkung ins Leben zu rufen. Es ist ein bisschen wie im Fußball: Die einen wollen offensiv spielen – die anderen setzen auf Abwehr.

Steuerliche Varianten und deren Unterstützung

Zur Abstimmung stehen zwei Varianten: Die ursprüngliche Landratsversion und der Gegenvorschlag des Referendumskomitees. Es wird ein geplanter Steuerausfall von 4.1 Millionen Franken durch die Revision erwartet, während der Gegenvorschlag mit 2.9 Millionen Franken deutlich weniger ins Gewicht fallen würde. Interessanterweise hat sich die Mitte, die FDP und die SVP hinter die ursprüngliche Vorlage geschart, während die Grünliberalen den Gegenvorschlag unterstützen. Ein bunter Mix aus politischen Ansichten, der die Gemüter erhitzt.

Die Regierung hat sich bislang zurückgehalten und keine klare Abstimmungsempfehlung abgegeben. Man könnte fast sagen, sie zeigt sich neutral, was in solchen Situationen nicht oft vorkommt. Der Gegenvorschlag kommt dem ursprünglichen Regierungsvorschlag am nächsten. Doch wie so oft in der Politik, bleibt die Frage, ob das wirklich eine gute Strategie ist.

Sportliche Pläne in Nidwalden

Und während die Steuerdebatte die Köpfe rauchen lässt, gibt es auch positive Nachrichten: Der Bau einer neuen Dreifachsporthalle in Nidwalden steht an. Für stolze 26 Millionen Franken soll ein modernes Sportzentrum entstehen, das die in die Jahre gekommenen Turnhallen am Kollegi Stans ersetzen wird. Diese alten Hallen sind nicht nur in einem schlechten Zustand, sondern auch der Unterhaltsaufwand steigt stetig. Der Baukredit wurde im Oktober 2025 genehmigt, und wenn alles nach Plan läuft, wird in der zweiten Jahreshälfte 2027 mit dem Bau begonnen. Die Fertigstellung ist für Ende 2029 angedacht. Ein Lichtblick für alle Sportbegeisterten!

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Die Abstimmung über die Steuergesetzänderung wird also nicht nur die finanzielle Landschaft Nidwaldens prägen, sondern auch die sportlichen Perspektiven. Vielleicht kann die neue Halle ja auch den ein oder anderen Jugendlichen vom Computer weg und hinein in den Sport bringen. Wer weiß, vielleicht ist das der erste Schritt zu einer gesünderen Generation.