Am 17. Mai 2026 erlebte der Kanton Uri ein Verkehrschaos, das sich um 15.00 Uhr seinen Weg bahnte. Der Rückreiseverkehr nach einem langen Wochenende sorgte für Staus auf der A2 in Richtung Norden und auf der A4 in Richtung Schwyz. In den Gemeinden Erstfeld, Schattdorf, Bürglen, Altdorf und Flüelen war es kein Zuckerschlecken, denn viele Autofahrer wichen auf Kantons- und Gemeindestraßen aus, was die Situation weiter verschärfte.

Die Baustelle am Lehnenviadukt in Beckenried, bei der nur eine Fahrspur zur Verfügung steht, war der Hauptgrund für die Stauungen. Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) und die Kantonspolizei Uri hatten bereits frühzeitig mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen gerechnet. Man könnte sagen, sie waren auf dem richtigen Dampfer, denn sie hatten verschiedene Vorsorgemaßnahmen getroffen, um dem bevorstehenden Ansturm Herr zu werden.

Verkehrslenkung und Sofortmaßnahmen

Die Kantonspolizei Uri war ständig am Puls der Lage und setzte situativ Verkehrslenkungsmassnahmen um. Es war ein Balanceakt, denn durch die hohe Dynamik und die Vielzahl an betroffenen Bereichen konnte nicht jeder neuralgische Punkt permanent besetzt werden. Da bleibt einem nichts anderes übrig, als die Lage im Auge zu behalten und flexibel zu reagieren.

Die Urner Sicherheitsdirektion, zusammen mit der Baudirektion und dem ASTRA, analysierte die Situation und prüfte mögliche Optimierungen. Provisorische Sofortmassnahmen wurden beschlossen, wie etwa Zufahrtsdosierungen in den Kanton Uri und Ausfahrtsdosierungen an Autobahnanschlüssen. Diese sollen ab dem kommenden Pfingstwochenende greifen. Ziel ist es, den Verkehrsfluss auf der Nationalstraße zu stabilisieren und den Ausweichverkehr auf den Kantons- und Gemeindestraßen zu minimieren.

Die Herausforderungen bleiben

Doch trotz aller Bemühungen werden Staus bei hoher Verkehrsbelastung und laufenden Bauarbeiten nicht auszuschließen sein. Die Arbeitsgruppe Staumanagement Uri wird die Situation im Blick behalten und die Wirksamkeit der Maßnahmen beurteilen. Wenn nötig, sollen weitere Anpassungen vorgenommen werden, insbesondere in Zusammenarbeit mit dem ASTRA. Die beteiligten Stellen setzen alles daran, die Auswirkungen für die Bevölkerung so gering wie möglich zu halten.

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Ein durchaus herausforderndes Unterfangen, das zeigt, wie wichtig eine gute Verkehrsplanung ist. Vor allem in Zeiten, in denen die Menschen nach einem langen Wochenende voller Erholung und Abenteuer nach Hause strömen. Und wir alle wissen, wie es ist, wenn der Verkehr nicht mitspielt – da kann man schon mal die Nerven verlieren. Aber hey, wer kann schon die Geduld aufbringen, wenn man sich auf dem Weg nach Hause in einem Stau wiederfindet?