Heute ist der 18.06.2026 und in Neuenburg gibt es spannende Neuigkeiten für die Kulturszene! Der Kanton hat die Plattform Culturac überarbeitet, um den Verwaltungsaufwand für Kulturorganisationen erheblich zu reduzieren. Wer sich mit Förderanträgen herumgeschlagen hat, weiß, wie wichtig das ist. Das neue Kulturportal wird am 31. August 2026 gelauncht und soll einen harmonisierten Rahmen für die Beantragung von Fördermitteln bieten. Damit wird alles ein wenig einfacher – und das ist eine echte Erleichterung für viele Kulturschaffende.

In enger Zusammenarbeit mit den Partnergemeinden Neuenburg, La Chaux-de-Fonds, Le Locle, Milvignes, La Grande Béroche und Val-de-Ruz wurde das Portal entwickelt. Die Bedürfnisse dieser Gemeinden flossen dabei direkt in die Gestaltung ein. Das zeigt, dass hier nicht nur eine Plattform entsteht, sondern ein echtes Netzwerk, das Kulturschaffende zusammenbringt. Das Projekt ist auch im Einklang mit dem Gesetz zur Förderung kultureller und künstlerischer Aktivitäten (LEAC) und bietet die Möglichkeit, dass sich weitere Gemeinden der Initiative anschließen können.

Ein Blick auf die Funktionen

Was können wir also von diesem neuen Kulturportal erwarten? Die Plattform wird nicht nur eine zentrale Schnittstelle für Antragstellungen bieten, sondern auch die Dokumentenübertragung zwischen Organisationen ermöglichen. Außerdem gibt es einen persönlichen Bereich, in dem Nutzer ihre Prozesse und Antragshistorie nachverfolgen können. Das klingt nach einer praktischen Lösung für alle, die in der Kulturbranche tätig sind! Der Zugang erfolgt über die zentrale Anlaufstelle des Landes Neuenburg, und Kulturschaffende sind bereits aufgerufen, sich jetzt anzumelden, um ihre Förderanträge vorzubereiten.

Zugleich wird die Einführung des Kulturportals durch ein Übergangsprogramm begleitet, das Einführungs-Videokonferenzen umfasst. Das ist doch mal ein schöner Service! Interessante Details: Anträge, die vor dem Stichtag eingereicht werden, bleiben bis zur vollständigen Bearbeitung abrufbar. Jede Partnergemeinde hat zudem ihre eigenen Kanäle, über die sie die jeweiligen Übergangsverfahren kommuniziert. Man kann also gespannt sein, wie sich das Ganze entwickeln wird.

Ein breiterer Kontext

<pAber nicht nur in Neuenburg tut sich etwas. Am 4. Juni 2026 trafen sich in Bern Bundesrat Ignazio Cassis, Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider und die Generalsekretärin der Internationalen Organisation der Frankophonie (OIF), Louise Mushikiwabo. Die Schweiz ist seit mittlerweile 30 Jahren Mitglied der OIF, und das Treffen drehte sich um die Herausforderungen und Chancen, die sich im aktuellen geopolitischen Umfeld ergeben. Die Diskussionen unterstrichen die Bedeutung einer starken und effizienten OIF, vor allem in Zeiten, in denen Polarisierung und knappe finanzielle Mittel omnipräsent sind.

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Ein zentrales Anliegen der OIF ist die Förderung sprachlicher und kultureller Vielfalt. Die Bedeutung von Sprachen als Instrument des Dialogs und des gegenseitigen Verständnisses wurde dabei besonders hervorgehoben. In einer Welt, in der digitale Gouvernanz immer mehr an Bedeutung gewinnt, müssen wir uns den Herausforderungen stellen und innovative Wege finden, um kulturelle Identitäten zu erhalten und zu fördern.

<pInsgesamt zeigt sich, dass sowohl auf lokaler als auch auf internationaler Ebene ein großes Engagement für die Kultur besteht. Die Entwicklungen in Neuenburg und die Aktivitäten der OIF sind Beweise dafür, dass Kulturschaffende mehr denn je Unterstützung benötigen – und dass diese Unterstützung auf verschiedenen Ebenen bereitgestellt wird.