Betrugswelle erschüttert Neuenburg: Sieben Verdächtige festgenommen
Heute ist der 17.06.2026 und die Ereignisse in Neuenburg haben die Region erschüttert. In den letzten Tagen haben die Behörden in der Westschweiz gleich sieben mutmaßliche Täter festgenommen, die sich auf eine perfide Betrugsmasche spezialisiert hatten. Diese richtete sich vor allem gegen ältere Menschen, die oft besonders verletzlich sind. Der bekannte Gesamtschaden beläuft sich auf über 88’000 Franken. Das lässt einen schon ein bisschen schlucken, oder?
Die erste Festnahme fand am 13. Juni nach einem Betrugsfall in Neuenburg statt. Zwei Verdächtige wurden in Morgins, im Kanton Wallis, geschnappt und anschließend nach Neuenburg überstellt. Man könnte sagen, die Jagd war eröffnet. Die Verdächtigen stehen im Verdacht, an mehreren Diebstählen zum Nachteil älterer Menschen in Neuenburg, Waadt und Genf beteiligt gewesen zu sein. Insgesamt wird der geschätzte Schaden durch Bargeld und Schmuck auf rund 50’000 Franken beziffert. Das ist kein Pappenstiel!
Festnahmen in Serie
Am 14. Juni folgten dann in Fleurier drei weitere mutmaßliche Kuriere, die ebenfalls in die Betrugsfälle verwickelt sein sollen. Im Fahrzeug der Verdächtigen wurde eine Beute von 10’500 Franken Bargeld sowie Schmuck sichergestellt. Das klingt fast wie aus einem Krimi, aber leider ist es bitterer Ernst. Zudem wurde an diesem Tag in Genf eine Frau festgenommen, die im Zusammenhang mit mehreren Betrugsfällen gesucht wurde – der geschätzte Schaden in ihrem Fall liegt bei rund 33’000 Franken. Und das ist noch nicht alles!
In Yverdon wurde ein 21-jähriger Mann aus dem Kanton Waadt festgenommen, ebenfalls verdächtigt, als Kurier in einem ähnlichen Betrugsfall unterwegs gewesen zu sein. Insgesamt wurden sieben Personen festgenommen: vier Frauen und drei Männer. Merkwürdigerweise sind alle Verdächtigen, abgesehen von dem 21-jährigen Schweizer, französische Staatsangehörige im Alter zwischen 18 und 23 Jahren. Das bringt einen schon ins Grübeln, was da alles hinter den Kulissen läuft.
Wachsamkeit ist gefragt
Die Neuenburger Polizei hat nach diesen Vorfällen eindringlich zur Wachsamkeit aufgerufen. Es wird betont, dass weder Banken noch die Polizei jemals die Übergabe von Bargeld, Schmuck, Bankkarten oder PIN-Codes an einen Kurier verlangen. Das sind klare Worte! Wer den Verdacht hat, Opfer eines Betrugsversuchs geworden zu sein, sollte sich umgehend über die Notrufnummer 117 mit der Polizei in Verbindung setzen. Man kann nie vorsichtig genug sein.
Diese Vorfälle haben nicht nur in Neuenburg, sondern in der ganzen Westschweiz Wellen geschlagen. Die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Polizeikorps wird in solchen Fällen besonders deutlich. Denn nur gemeinsam kann man diesem kriminellen Treiben Einhalt gebieten. Es bleibt zu hoffen, dass solche Betrugsmaschen bald der Vergangenheit angehören und die Menschen wieder mit einem sicheren Gefühl durch die Straßen schlendern können.
