Am 13. Juni 2026, einem Samstag, fand im beeindruckenden KKL Luzern die mit Spannung erwartete Verleihung der Tourismus Awards 2026 statt. Die Luft war durchzogen von einer Mischung aus Vorfreude und einer Prise Nervosität. Rund 480 Gäste aus den Bereichen Tourismus, Wirtschaft, Kultur und Politik versammelten sich, um die Verdienste von Institutionen zu feiern, die sich in den letzten Jahren hervorgetan haben. Organisiert wurde das Event von den kreativen Köpfen hinter dem Heirassa Festival, dem Fasnachtskomitee und Luzern Live. Ein bunter Abend, der nicht nur die Awards verlieh, sondern auch viel Raum für Gespräche und Austausch bot.

Die Eröffnung des Abends übernahm die Ballett Akademie Luzern, deren Darbietung die Zuhörer von den Sitzen riss. Die Moderation lag in den fähigen Händen von Julia Steiner und Andréas Härry, die mit Witz und Charme durch das Programm führten. Das Thema des Abends war klar: der Tourismus in Luzern und seine Bedeutung für die Region. Innovative Ansätze, Qualität und Engagement standen im Mittelpunkt der Diskussionen, die in Form von Gesprächsrunden stattfanden. Es war erfrischend zu sehen, wie Vertreter aus Politik und Tourismus an einem Strang zogen, um die Zukunft des Tourismus in Luzern zu gestalten.

Die Gewinner der Nacht

Und dann kam der Moment der Wahrheit: die Preisverleihung. Der Excellence-Award ging an das Heirassa Festival Weggis, das seit 21 Jahren erfolgreiche Volksmusik fördert und traditionelles mit modernem Programm verbindet. Ein verdienter Sieg! Der Newcomer-Award wurde an Luzern Live verliehen, das sich als Sommeranlass am malerischen Luzerner Seebecken etabliert hat und sich damit in die Fußstapfen des legendären Blue Balls Festivals begibt. Auch der Publikums-Award war heiß begehrt und ging an das Lozärner Fasnachtskomitee, das durch eine QR-Code-Abstimmung gewählt wurde. Ein spannendes Verfahren, das die Gäste aktiv einbezog! Weitere Nominierte, die es ebenfalls auf die Liste der Besten geschafft hatten, waren Park’n’Sleep und Legends of Lake Lucerne für den Newcomer-Award sowie Messe DesignSchenken und Fumetto Comic Festival für den Publikums-Award.

Die Veranstaltung war mehr als nur ein schicker Preisabend – sie war ein Fest der Kultur, der Gastronomie und der Gemeinschaft. Bei köstlichen Speisen und Getränken konnten die Gäste sich unterhalten und neue Kontakte knüpfen. Man spürte, dass alle Beteiligten für die Sache brennen und sich mit voller Leidenschaft für den Tourismus in Luzern einsetzen.

Ein Blick in die Zukunft des Tourismus

Doch was kommt nach den Awards? Das ist die große Frage, auf die die „Vision Tourismus Luzern 2030“ eine Antwort geben möchte. Luzern soll sich als die schönste Tourismusstadt der Schweiz positionieren – mit einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit und Innovation. Es gibt bereits zahlreiche Maßnahmen, die in den nächsten Jahren umgesetzt werden sollen. Der Austausch zwischen verschiedenen Anspruchsgruppen ist dabei von großer Bedeutung, um die bestehenden Angebote weiterzuentwickeln und neue Ideen zu integrieren.

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Unter anderem wird ein Tourismuscockpit eingerichtet, das statistische Daten zum Tourismus zusammenfasst und für alle zugänglich macht. Auch die Besucherfrequenzen sollen optimiert werden – ein Pilotprojekt, das bereits im März 2023 gestartet wurde und Ende des Jahres abgeschlossen sein soll. Um das Tourismusbewusstsein der Bevölkerung zu fördern, wird es bald eine repräsentative Umfrage geben, die die Meinungen der Luzerner zu diesem Thema einholen soll. Das alles zeigt, dass der Tourismus in Luzern in Bewegung ist und die Stadt auf einem vielversprechenden Weg in die Zukunft ist.

Insgesamt war die Veranstaltung im KKL ein grandioser Abend, der die Erfolge feierte, die Luzern in den letzten Jahren erzielt hat, und gleichzeitig einen inspirierenden Ausblick auf das gibt, was noch kommen wird. Mit einem Abschied von der Ballett Akademie Luzern, die das Programm mit einer finalen Darbietung krönte, ging ein Abend zu Ende, der in Erinnerung bleiben wird. Man fragt sich, wie viele weitere solcher Abende es in der Zukunft geben wird – und mit welcher Kreativität Luzern sich weiterhin präsentieren wird.