Luzern gestaltet Barrierefreiheit neu: Bushaltestellen für alle!
In Luzern tut sich was, und das nicht nur im Hinblick auf das malerische Ufer des Vierwaldstättersees! Die Stadt hat sich dem Behindertengleichstellungsgesetz (BehiG) verschrieben und bringt frischen Wind in die Gestaltung ihrer Bushaltestellen. An der Hirschmattstrasse stehen die Haltestellen Kantonalbank und Bundesplatz auf der Agenda, wo eine umfassende Sanierung ansteht. Da wird nicht nur das Aussehen aufpoliert, sondern auch der Zugang für mobilitätseingeschränkte Menschen massiv verbessert.
Wie cool ist das denn? Die Haltekanten bleiben zwar an ihrem Platz, werden aber entlang der Strassenachse verschoben und verlängert. Das Ziel: Ein autonomer Ein- und Ausstieg für Menschen mit Behinderungen. Ein Sonderbord aus Naturstein wird installiert, und die Fahrbahn wird mit robusten Betonplatten belegt, die 900 Busse standhalten können. Das klingt nach einem Plan! Allerdings gibt es auch eine bittere Pille zu schlucken: Sechs Bäume müssen weichen, um den gesetzlichen Anforderungen des BehiG gerecht zu werden. Die Stadt verspricht jedoch, an anderer Stelle neue Bäume zu pflanzen – ein kleiner Lichtblick für die Naturfreunde unter uns.
Ein Blick auf die Fristen
Der Stadtrat hat die Planauflage für das Projekt bereits abgesegnet. Vom 24. Juni bis zum 13. Juli 2026 können die Bürgerinnen die Pläne einsehen und ihre Gedanken dazu kundtun. Die Umsetzung des Projekts ist für Mitte Februar bis Ende Juli 2027 vorgesehen. Eine spannende Zeit, in der sich die Stadtgestaltung verändern wird und die Barrierefreiheit endlich in den Vordergrund rückt.
Doch nicht nur bei den Bushaltestellen gibt es Neuigkeiten. Die Luzerner Wohnschutzinitiative hat ebenfalls Schlagzeilen gemacht, indem sie 1.650 Unterschriften gesammelt hat. Davon sind 1.523 gültig! Für die Initiatoren ist das ein großer Erfolg, denn für die Einreichung einer Initiative sind nur 800 gültige Unterschriften notwendig. Der Stadtrat wird die Initiative innerhalb von zwölf Monaten mit einem Bericht und Antrag dem Grossen Stadtrat vorlegen. Wir sind gespannt, was daraus wird!
Neuer Wind in der Pensionskommission
Apropos Veränderungen: Bernhard Kuhn wurde als neuer Arbeitgeberinnenvertreter in die Pensionskommission der Pensionskasse Stadt Luzern (PKSL) gewählt. Er ersetzt Gabriela Ammann, die aufgrund vorzeitiger Pensionierung zurücktritt. Kuhn bringt viel Erfahrung mit, leitet seit 2023 das Strasseninspektorat des Tiefbauamts der Stadt Luzern und wird sicher frischen Wind in die Pensionskommission bringen. Die PKSL ist das oberste Führungsorgan, und es ist wichtig, dass hier fähige Personen am Werk sind, um die besten Entscheidungen für die Mitarbeiterinnen zu treffen.
Das BehiG hat einen klaren Zweck: die Rahmenbedingungen für Menschen mit Behinderungen zu verbessern. Es betrifft nicht nur den öffentlichen Verkehr, sondern auch andere Bereiche des Lebens. Öffentlich zugängliche Bauten wie Läden, Schulen und Restaurants müssen sich anpassen, um die Teilhabe aller zu ermöglichen. Das ist nicht nur eine gesetzliche Pflicht, sondern auch ein Zeichen der Zivilgesellschaft, dass wir gemeinsam für eine inklusive Gesellschaft eintreten.
Zusammengefasst zeigen diese Entwicklungen, dass Luzern auf einem guten Weg ist – sowohl in der Barrierefreiheit als auch in der sozialen Teilhabe. Wenn wir alle ein bisschen anpacken, können wir die Stadt für alle Menschen zu einem lebenswerten Ort machen!
