In Luzern tut sich was! Die Stadt hat einen umfassenden Konzessionsvertrag für den Ausbau thermischer Netze ins Leben gerufen – und das auf Basis erneuerbarer Energien. Das ist nicht nur ein Schritt in die richtige Richtung, sondern ein entscheidender Teil der Klima- und Energiestrategie der Stadt. Ziel ist es, die Wärmeversorgung zu dekarbonisieren. Das klingt nach einer großen Sache, und das ist es auch! Die Kommission hat die Bedeutung dieser Netze für die städtischen Klima- und Energieziele eindeutig anerkannt. Da wird nicht einfach irgendwas beschlossen, sondern es wird auf die Interessen der Betreiberin, der ewl Rohrnetz AG, sowie die Anliegen der Kundinnen und Kunden geachtet.

Ein paar spannende Details zum Vertrag: Er regelt die Nutzung des öffentlichen Grundes, was bedeutet, dass die ewl Rohrnetz AG ihre bestehende Infrastruktur ausbauen und neue Gebiete erschließen kann. Das ist wichtig, denn rund die Hälfte des Wärmebedarfs der Stadt soll durch See-Energie und Fernwärme gedeckt werden. Alternativen wie Erdsonden-Wärmepumpen oder Luft-Wasser-Wärmepumpen kommen ebenfalls zum Einsatz. Die Diskussion um Übergangslösungen für Hauseigentümer, deren Heizungen ersetzt werden müssen, zeigt, dass hier an alle gedacht wird – auch wenn ein Minderheitsantrag zur Verhandlung attraktiver Konditionen abgelehnt wurde. Aber hey, es gab eine Protokollbemerkung zur erhöhten Transparenz bei Wärmepreisen, die mit 7 zu 3 Stimmen angenommen wurde. Das ist doch schon mal ein guter Schritt!

Ein Blick in die Zukunft

Die Stadt Luzern hat große Pläne, denn bis 2040 sollen alle Heizungen auf erneuerbare Energie umgestellt werden. Das ist ein ambitioniertes Ziel! Kein Treibhausgas mehr aus fossilen Energieträgern wie Heizöl und Erdgas, das wäre ein riesiger Fortschritt. Um das zu erreichen, sind etwa 60 Kilometer neue Wärmeleitungen notwendig. Die ewl Rohrnetz AG hat bereits ihr See-Energie-Netz „See-Energie Luzern Zentrum“ in Betrieb, das aktuell 230 Gebäude versorgt. Nun kommen zwei neue Versorgungsgebiete dazu: Das linke Seeufer mit rund 880 Gebäuden und das rechte Seeufer mit 480 Gebäuden. Die Einsparpotentiale sind beachtlich, jährlich könnten so 48.000 Tonnen Treibhausgase eingespart werden. Das sind Zahlen, die man sich auf der Zunge zergehen lassen kann!

Die Planungssicherheit für Hauseigentümer wird durch den Konzessionsvertrag erhöht. Das beruhigt, denn die ewl Rohrnetz AG hat klare Erschließungs-, Angebots-, Liefer- und Betriebspflichten – das sind keine leeren Versprechungen. Übrigens, es wird keine Konzessionsgebühr erhoben, solange die Wärmenetze mindestens zur Hälfte aus erneuerbaren Quellen gespeist werden. Also, noch ein Grund mehr, sich auf die Zukunft zu freuen!

Wärmewende im Kontext

Aber was bedeutet das alles im größeren Zusammenhang? Die Wärmewende ist ein Thema, das nicht nur in Luzern, sondern überall in der Schweiz und darüber hinaus eine Rolle spielt. Kommunale Wärmeplanung (KWP) ist ein strategisches Planungsinstrument, das Kommunen hilft, die Wärmeversorgung auf erneuerbare Energien umzustellen. Die Bundesregierung hat bereits eine Reihe von regulativen Instrumenten und Förderprogrammen ins Leben gerufen, um die Dekarbonisierung der Wärme voranzutreiben. Die Heizungswende ist nicht nur eine lokale, sondern eine globale Herausforderung. Projekte, wie die in Luzern, zeigen, wie man mit Engagement und Innovation vorankommen kann – und das ist einfach nur beeindruckend!

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Am 25. Juni 2026 wird der Stadtrat voraussichtlich über den Konzessionsvertrag entscheiden. Der Vertrag könnte dann am 1. Oktober 2026 in Kraft treten. Es bleibt also spannend, wie sich die Dinge entwickeln werden. Eins steht fest: Luzern ist auf dem besten Weg, ein Vorreiter in der Wärmewende zu werden, und das ist für alle ein Grund zur Freude!