Heute ist der 22.05.2026 und wir werfen einen Blick auf die Verkehrsbetriebe Luzern, die das Jahr 2025 mit einem Verlust von 0,52 Millionen Franken abgeschlossen haben. Ja, das klingt erstmal nach einer schlechten Nachricht, aber es gibt auch einen Silberstreif am Horizont: Der Verlust kann durch spezielle Rücklagen gedeckt werden. CEO Laurent Roux, ein Mann mit einem Blick für die positiven Seiten, bezeichnet das Ergebnis trotz aller Herausforderungen im öffentlichen Verkehr als zufriedenstellend. In Luzern gibt es schließlich immer viel zu tun!
Die Anforderungen an die VBL sind im Jahr 2025 deutlich gestiegen. Staus, Umleitungen und Baustellen – die Verkehrssituation in Stadt und Agglomeration bleibt herausfordernd. Man könnte sagen, es ist ein bisschen wie im Schachspiel: immer einen Zug vorausdenken, um Anschlussbrüche und Verspätungen zu vermeiden. In einer Kundenzufriedenheitsumfrage haben die Mitarbeitenden durchweg gute Bewertungen erhalten. Aber, und das ist nicht zu übersehen, die Pünktlichkeit wurde kritisiert – ein echtes Ärgernis für Pendler und Reisende.
Ein neues Bus-Regime und zukünftige Pläne
Ab heute gilt auf dem Luzerner Bahnhofplatz ein neues Bus-Regime, das aufgrund einer Baustelle notwendig wurde. Busse halten bis Ende Jahr an anderen Haltestellen. Wer also gerne den Überblick behält, sollte besonders wachsam sein. Außerdem sind für den Fahrplan 2027 grundlegende Änderungen im öffentlichen Verkehr in Luzern geplant. Ein neues Busnetz für die Stadt und Agglomeration steht auf der Agenda, was sich hoffentlich positiv auf die Pünktlichkeit auswirken wird.
Ein weiterer Blick auf die VBL zeigt, dass die Geschäftsführung auch pragmatische Maßnahmen an entscheidenden Hotspots in Luzern fordert, um die Zuverlässigkeit des ÖV zu verbessern. Roux und der Verwaltungsratspräsident Renzo Simoni sind sich einig, dass zentrale Depotflächen für ein zukunftsfähiges Busnetz unerlässlich sind. Und die laufenden städtebaulichen und technischen Studien mit der Stadt und dem Kanton Luzern sollen bis 2026 Entscheidungsgrundlagen für die Standortentwicklung liefern. Das klingt doch nach einer soliden Strategie!
Ein Blick in die Zukunft
Die Verkehrsbetriebe stehen also nicht nur vor Herausforderungen, sondern auch vor einer spannenden Zukunft. Während es bei den SBB einen Angebotsabbau geben wird, wird die Verbindung nach Engelberg verdoppelt – ein kleiner Lichtblick für alle, die gerne in die Berge fahren. Züge zum Flughafen werden ausgedünnt, was für Reisende ebenfalls von Bedeutung ist. Die VBL hat also viel vor, und die Neugier auf die Entwicklungen bleibt groß.
Die letzten Jahre haben uns gelehrt, dass der öffentliche Verkehr nicht nur ein Transportmittel, sondern ein Lebenselixier für viele Menschen ist. Die VBL wird alles in ihrer Macht Stehende tun, um Luzern und die umliegenden Gebiete mit einem zuverlässigen und effizienten ÖV-Netz zu versorgen. Man darf gespannt sein, was die nächsten Jahre bringen!