Heute ist ein besonderer Tag für Luzern! Am 22. Mai 2026 feiert die MSD Merck Sharp & Dohme AG die Eröffnung ihres neuen Hauptsitzes „One Roof“ im Stadtteil Rösslimatt. Die Eröffnungsfeier zog zahlreiche prominente Gäste an, darunter Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider, Regierungsrat Reto Wyss und Stadtpräsident Beat Züsli. Ein ehrgeiziges Projekt, das mit rund CHF 60 Millionen Investition und der Zusammenlegung von Aktivitäten aus drei Standorten in Luzern und Kriens verbunden ist. Und das Beste? Rund 750 Mitarbeitende dürfen sich über einen modernen Arbeitsplatz freuen!
MSD hat nicht nur in den neuen Hauptsitz investiert. In den letzten 18 Monaten flossen zusätzlich CHF 20 Millionen in die Produktionsstätte in Schachen (LU) und den Standort in Zürich. Das Unternehmen ist seit über 60 Jahren in der Schweiz aktiv, und insgesamt wurden beeindruckende 500 Millionen Franken in den Kanton Luzern investiert. In den letzten zehn Jahren allein waren es 180 Millionen Franken, die unter anderem in den Ausbau eines neuen Labors in Schachen geflossen sind. Das zeigt, wie ernst es MSD mit dem Standort Luzern ist!
Ein Arbeitgeber von Bedeutung
Die Bedeutung der Pharmaindustrie für die Schweiz wird heute von Bundesrätin Baume-Schneider besonders betont. Regierungsrat Wyss hebt hervor, wie wichtig die Schaffung hochwertiger Arbeitsplätze ist – und das ist das, was MSD seit jeher tut. Stadtpräsident Züsli nennt das Unternehmen einen der größten Arbeitgeber in Luzern. Und das lässt sich nicht leugnen! 750 Mitarbeitende an einem Ort – das ist eine enorme Anzahl.
Die Pharmaindustrie ist nicht nur ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, sondern auch ein Innovationstreiber. MSD führt jährlich etwa 40 klinische Studien in der Schweiz durch, und die Zahl der Studien hat sich in den letzten zehn Jahren vervierfacht. Das ist schon eine Menge Zahlen, aber dahinter stehen vor allem Menschen, die tagtäglich daran arbeiten, das Leben von Patientinnen und Patienten zu verbessern.
Ein strategischer Ort für Innovation
Marc Gailhardou, President der Intercontinental Region, hebt die strategische Rolle des neuen Standorts für Innovation und Effizienz hervor. Im neuen Gebäude werden moderne, nachhaltige Standards und flexible Arbeitsformen unterstützt. Das ist nicht nur gut für die Mitarbeitenden, sondern auch für die Umwelt. Und Dimitri Gitas, der neue Geschäftsführer, sieht großes Potenzial in der Anwerbung von Forschenden und der Förderung von Innovationen.
Die Schweiz hat sich als einer der wichtigsten Produktionsstandorte für Medikamente in Europa etabliert. Mit einer Exportquote von etwa 90% ist die Pharmabranche ein bedeutender Innovationstreiber in Forschung und Entwicklung. Ein Blick auf die großen Unternehmen zeigt, dass Roche und Novartis die Branche dominieren, aber auch internationale Firmen wie AstraZeneca und Pfizer sind hier präsent.
Engagement für die Gemeinschaft
MSD zeigt sich zudem engagiert in der lokalen Gemeinschaft, etwa durch die Teilnahme an Veranstaltungen wie den „Trendtagen Gesundheit Luzern“. Es ist wichtig, dass Unternehmen nicht nur wirtschaftlich denken, sondern auch sozial Verantwortung übernehmen. Die Pharmaindustrie in der Schweiz hat das Potenzial, noch weiter zu wachsen – besonders angesichts der alternden Bevölkerung und dem steigenden Bedarf an Medikamenten. Prognosen zeigen, dass die Arzneimittelimporte bis 2029 auf 92,6 Milliarden Euro steigen könnten.
In diesem dynamischen Umfeld wird es spannend zu sehen, wie sich MSD und andere Unternehmen weiterentwickeln werden. Die Zukunft der Pharmaindustrie in der Schweiz sieht vielversprechend aus, und Luzern ist mittendrin. Wer weiß, vielleicht wird dieser neue Standort nicht nur ein Ort der Arbeit, sondern auch ein Zentrum für bahnbrechende Innovationen, die das Gesundheitswesen revolutionieren könnten.