Heute, am 6. Mai 2026, gibt es in Luzern einige spannende Entwicklungen, die die Stadt und ihre Bürger betreffen. Die Verkehrskommission der Stadt hat frischen Wind bekommen, und zwar durch die Wahl von Barbara Küttel und Elena Wiss. Küttel übernimmt das Zepter von Judit Aregger, die sich im März 2026 zurückziehen wird. Elena Wiss hingegen wird als Vertreterin von Pro Velo in die Kommission berufen und ersetzt Carmen Amrein. Die Verkehrskommission informiert nicht nur über Verkehrsplanungen und -maßnahmen, sondern beschließt auch Empfehlungen an den Stadtrat. Das ist wichtig, denn der Verkehr ist in einer Stadt wie Luzern ein heißes Eisen!
Und nicht zu vergessen: Die Feuerwehr in Luzern hat ebenfalls Grund zum Feiern! Am 7. Mai 2026 dürfen Soldat Furrer Valentino und Soldat Manigk Marcel den Titel Leutnant tragen. Beide haben den Offizierskurs 2025/2026 in Vitznau mit Bravour gemeistert. Die feierliche Brevetierung durch das kantonale Feuerwehrinspektorat fand bereits am 17. April 2026 statt – ein echter Grund zum Anstoßen!
Wechsel in der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde
Ein weiterer Neuzugang gibt es bei der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde, wo Remo Baumgartner als neuer Präsident nach Angela Marfurts vorzeitiger Pensionierung übernommen hat. Es ist immer eine Herausforderung, wenn sich so wichtige Positionen ändern, aber Baumgartner bringt frischen Wind mit. Außerdem gibt es mit Róisín Dubach ein neues Mitglied in der Behörde. Sie hat nicht nur das Anwaltspatent, sondern auch Erfahrung bei der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Zug. Das klingt nach einem starken Team, das sich für die Belange der Schwächeren einsetzen wird.
Aber das ist noch nicht alles! Ein richtiger Brocken steht der Stadt Luzern bevor: Die Änderung des kantonalen Planungs- und Baugesetzes (PBG). Das Bundesparlament hat das neue Raumplanungsgesetz (RPG 2) verabschiedet, das ab dem 1. Juli 2026 schrittweise in Kraft tritt. Die Stadt hat bereits signalisiert, dass sie mit den Änderungen einverstanden ist. Dabei wird besonders auf Abbruchprämien, strengere Wiederherstellungsregeln und die Gewichtung von Landwirtschaft und Geruchsüberlagerungszonen geachtet. Hier wird viel diskutiert, und die Bedenken der Gemeinden sind nicht von der Hand zu weisen. Sie fürchten um ihre bestehenden Investitionen und Fachwissen.
Herausforderungen für die Landwirtschaft
Die neue Gesetzgebung wird auch die Landwirtschaft in Luzern betreffen, die in vielen Bereichen zwischen Umweltschutz und wirtschaftlichen Bedürfnissen balanciert. Luzern ist ja schließlich ein bedeutender Agrarkanton. Die neuen Bestimmungen aus dem RPG 2 sollen der Landwirtschaft mehr Spielraum bei Bauvorhaben geben, was sicherlich nicht unwichtig ist. Der Regierungsrat hat sogar eine Taskforce eingesetzt, um diese Änderungen in die Praxis zu überführen. Das klingt nach einer Menge Arbeit – die Medienmitteilung vom 27. März 2026 hat das Thema bereits aufgegriffen. Am 21. April 2026 gab es weitere Infos von der Taskforce. Man darf gespannt sein, wie sich das entwickeln wird!
Baurecht als Schlüsselkompetenz
Wenn wir schon beim Thema Bauen sind, ein kurzer Blick auf die Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich Baurecht schadet nicht. Die Hochschule Luzern bietet einen Certificate of Advanced Studies (CAS) in Baurecht an, der besonders für Führungskräfte und Mitarbeitende aus der Baubranche von Interesse ist. Wer sich für diese Weiterbildung interessiert, sollte gute Kenntnisse im Projektmanagement mitbringen und mindestens zwei Jahre Praxis in Bau- und Projektleitung haben. Der Unterricht findet in Blockkursen statt und ist auf Deutsch, was die Kommunikation in der Branche erleichtert. Mit einem starken Fokus auf Praxisbeispiele ist dieser Kurs eine echte Bereicherung für all jene, die in der Baubranche tätig sind. Es ist spannend zu sehen, wie sich die rechtlichen Rahmenbedingungen entwickeln und wie wichtig es ist, dass Fachleute auf dem neuesten Stand sind.