Heute ist der 6. Mai 2026 und wir dürfen uns freuen, denn der Kanton Luzern hat für 2025 ganz schön tief in die Tasche gegriffen. Es wurden sage und schreibe 29 Millionen Franken aus Lotteriemitteln für gemeinnützige Projekte bereitgestellt. Das sind 2,6 Millionen Franken mehr als im Vorjahr! Ein Grund zur Freude für viele. Man fragt sich, wo das Geld alles hinfließt und welche tollen Projekte damit gefördert werden.

Ein paar Highlights der Fördergelder sind bereits bekannt. So erhielt die Pilatus Arena in Kriens den höchsten Einzelbeitrag – satte vier Millionen Franken gibt’s für die neue Sport- und Eventhalle. Da kann man nur sagen: Wow! Dabei wurde bereits 2024 eine erste Tranche von zwei Millionen Franken bereitgestellt. Auch die Gemeinde Blatten im Wallis, die von einer Naturkatastrophe betroffen war, kann sich über eine Soforthilfe von einer Million Franken freuen. Das zeigt, dass die Mittel nicht nur für große Projekte, sondern auch für unmittelbare Hilfe verwendet werden.

Die Verteilung der Gelder

Das Gesundheits- und Sozialdepartement hat mit 12,8 Millionen Franken die meisten Gelder verteilt, gefolgt vom Bildungs- und Kulturdepartement mit 12,4 Millionen Franken. Diese Bereiche sind offensichtlich besonders wichtig, wenn es darum geht, das Gemeinwohl zu fördern. Die Gelder stammen aus dem Reingewinn von Swisslos, was die Sache noch interessanter macht. Denn es zeigt, wie Lotteriemittel gezielt für das Wohl der Gemeinschaft eingesetzt werden können.

Die Kantone entscheiden, welche Projekte in welchem Umfang unterstützt werden, und der Kanton Luzern hat dafür klare Regeln in einer Lotteriegeldverordnung festgelegt. So können nicht kommerzielle, gemeinnützige Projekte in Bereichen wie Bildung, Kultur, Archäologie und Denkmalpflege unterstützt werden. Die Gesuche, sagt man, müssen über ein Online-Formular eingereicht werden. Da wird ordentlich Wert auf Transparenz und Struktur gelegt.

Vielfalt der geförderten Projekte

Jährlich unterstützt Swisslos über 17’000 Projekte in Kultur, Sport, Umwelt und Soziales – eine beeindruckende Zahl! Es wird deutlich, dass die Förderung darauf abzielt, ein breites Publikum im Sinne des Gemeinwohls anzusprechen. Projekte in Musik, Theater, Tanz, Literatur und bildender Kunst müssen jedoch bei den regionalen Kulturförderungen eingereicht werden. Das sorgt dafür, dass die Gelder gezielt dorthin fließen, wo sie am dringendsten benötigt werden.

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Wenn man ein Gesuch einreicht, muss man einige Unterlagen zusammenstellen: Kontaktperson, Anschrift, Bankverbindung, Projektbeschreibung, Ziele, Zielgruppe sowie einen Budget- und Finanzierungsplan. Nach Eingang des Gesuchs gibt’s eine automatische Eingangsbestätigung. Es hat also seine Ordnung und alles wird sorgfältig geprüft – zweimal jährlich, im Juni und Dezember, behandelt die Departementsleitung die eingegangenen Anträge.

Mit all diesen Informationen im Hinterkopf kann man nur staunen, wie viel Gutes mit den Lotteriemitteln bewirkt wird. Es bleibt zu hoffen, dass diese Projekte nicht nur die Menschen in Luzern, sondern auch darüber hinaus inspirieren und unterstützen. Man sieht, dass es nicht nur um Zahlen geht, sondern um echte Veränderungen im Leben der Menschen. Und das ist es, was zählt!