Heute ist der 7.05.2026 und wir blicken auf einen spannenden Wandel in der Steuerlandschaft der Schweiz. Luzern hat sich zu einem echten Magneten für Unternehmen entwickelt. Laut einer Analyse von PWC hat der Kanton die tiefsten Unternehmenssteuern in der Schweiz. Mit einem effektiven Steuersatz von 11,66 Prozent wird Luzern 2026 der günstigste Unternehmensstandort im Land. Man kann sagen, die Zentralschweiz bleibt die Tiefsteuer-Hochburg der Schweiz! Ein Blick auf die Zahlen zeigt: Zug, bis dato die unangefochtene Nummer eins, muss sich nun mit einem leicht reduzierten Steuersatz von 11,71 Prozent begnügen. Das ist ein echter Umbruch, denn es ist das erste Mal, dass Zug den Spitzenplatz verliert.
Im Jahr 2023 hat Luzern seine Steuersätze stärker gesenkt als Zug. Das hat ganz klar Auswirkungen auf die Attraktivität des Standorts. Zudem ist die Zentralschweiz im internationalen Vergleich ein echter Brummer. Nur in Ungarn sind die Unternehmenssteuern innerhalb der EU niedriger als in Luzern. Während acht Kantone, darunter auch Zürich und Aargau, ihre Steuersätze senken, haben vier Kantone, wie Basel-Stadt und Jura, die Steuern leicht erhöht. Man fragt sich, was die anderen Kantone sich dabei denken – Konkurrenz belebt ja bekanntlich das Geschäft!
Steuerlandschaft im Wandel
Die OECD-Mindeststeuer, die 2024 in Kraft tritt, hat bisher kaum Auswirkungen auf die Steuerpolitik der Kantone gehabt. Das zeigt, dass die Kantone weiterhin auf Standortvorteile setzen, wie etwa Investitionsförderung und wirtschaftliche Stabilität. Zentraleuropa wird für viele Unternehmen immer attraktiver, während Hochsteuerkantone wie Bern, mit über 20 Prozent, im europäischen Mittelfeld landen. Luzern und Zug sind hier ganz vorne mit dabei, wenn es um günstige Besteuerung geht.
Ein weiterer interessanter Punkt: Die Unterschiede in der Unternehmensbesteuerung können in der Schweiz das Doppelte betragen, je nach Kanton und sogar Gemeinde. Das führt zu einem interkantonalen Steuerwettbewerb, der für manche Unternehmen zum echten Vorteil werden kann. Nehmen wir das Beispiel einer Aktiengesellschaft mit CHF 2 Millionen Kapital und einem Reingewinn von CHF 240’000: In Bellinzona würde sie CHF 51’856 an Steuern zahlen, während sie in Stans, Nidwalden, nur CHF 28’910 abdrücken müsste. Das sind doch ganz schöne Unterschiede, oder?
Die Zentralschweiz als steuerliche Attraktion
Die Zentralschweiz hat sich 2024 bereits als steuerlich attraktivste Region etabliert. Die effektive Steuerlast variiert dort zwischen 9,8 und 11,1 Prozent, wenn man Bundes-, Kantons- und Gemeindesteuern zusammenrechnet. Das macht die Zentralschweiz nicht nur für lokale Unternehmen, sondern auch für internationale Konzerne unglaublich interessant. Wer kann da schon widerstehen? Die Steuerpolitik bleibt spannend, und die Entwicklung in Luzern und Zug wird sicherlich noch viele Unternehmer und Investoren in ihren Bann ziehen.
So, das war ein kleiner Blick auf die steuerliche Situation in Luzern und Umgebung. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation weiterentwickeln wird, aber eines ist klar: Die Zentralschweiz bleibt ein Hotspot für Unternehmen, die von den günstigen Steuersätzen profitieren möchten!