Die Stimmung in der Pilatus Arena war am Sonntagabend wie elektrisiert, als der HC Kriens-Luzern in den Playoff-Final gegen die Kadetten Schaffhausen auflief. Die Kadetten, die Hauptrundensieger, wollten ihren fünften Titel in Folge holen, während Kriens auf der Jagd nach dem ersten Meistertitel war. Ein spannender Wettkampf, der die Herzen der Handballfans höher schlagen ließ!
Doch die Kadetten mussten sich am Ende geschlagen geben. Trotz eines kurzen Aufbäumens in der zweiten Halbzeit, das eher wie eine Resultatskosmetik wirkte, war die Dominanz des HC Kriens-Luzern unübersehbar. Vor allem die Fehler der Kadetten wurden gnadenlos bestraft. Trainer Hrvoje Horvat brachte es auf den Punkt: „Zu viele Strafen haben das Spiel beeinflusst.“ Und so war es auch. Die Kadetten spielten mehrfach in doppelter Unterzahl, was jede Aufholjagd gleich im Keim erstickte. Luca Sigrist, der Topscorer des Spiels mit 10 Treffern, war sichtlich motiviert und wollte sein Team in die Erfolgsspur zurückbringen.
Ein Blick auf die nächsten Spiele
Doch der Kampf ist noch nicht vorbei! Am kommenden Mittwoch haben die Kadetten die Möglichkeit, die Serie auszugleichen. Anpfiff ist um 19:15 Uhr in der Pilatus Arena. Die Spannung steigt, und es gibt sogar noch einige Tickets für das nächste Spiel! Ein zweites Heimspiel könnte für den 30. Mai um 18:00 Uhr in der BBC Arena angesetzt werden, falls die Serie länger als drei Spiele dauert. Schaffhausen wird alles daran setzen, um das Blatt zu wenden.
In diesem Jahr hat der HC Kriens-Luzern bereits eine interessante Saison hinter sich. Sie stehen als Tabellenzweiter nicht einfach nur da, sondern haben sich auch bereits in zwei vorherigen Finalteilnahmen gegen die Kadetten geschlagen geben müssen. Thomas Zimmermann, der Trainer des Kriens, sieht sein Team als Underdog – und das durchaus mit einer Prise Selbstbewusstsein. „Die Vorbereitung war gut, die Stimmung im Team ist positiv“, sagt er. Es bleibt abzuwarten, ob diese Zuversicht am Mittwoch Früchte trägt.
Ein Meistertitel und die EHF Champions League
Der Meistertitel hat für beide Teams eine große Bedeutung. Der Sieger erhält nicht nur den Ruhm, sondern auch die Teilnahme an der EHF Champions League, die 2025–26 in ihre 66. Saison geht. Wer kann da schon widerstehen? Die besten Teams Europas treffen aufeinander, und die Spannung ist vorprogrammiert. Die Gruppenphase beginnt am 10. September 2025 und zieht sich bis zum 14. Juni 2026. Ein Titel in der Champions League könnte für die Kadetten oder Kriens der Schlüssel zu noch mehr Erfolg sein.
Die Arena wird in den nächsten Tagen zum Schauplatz von leidenschaftlichem Handball und packenden Duellen. Wer wird am Ende triumphieren? Die Fans können sich auf ein Spektakel freuen!