Wow, was für eine Wende im schweizerischen Steuerlandscape! Luzern hat sich, wie ein Phoenix aus der Asche, an die Spitze der Unternehmensbesteuerung katapultiert und damit Zug, das jahrelang als Steuerparadies galt, abgelöst. Der effektive Steuersatz in Luzern liegt jetzt bei 11,66 Prozent – ein kleiner, aber feiner Rückgang im Vergleich zum Vorjahr. Zug, das nun den zweiten Platz einnimmt, kommt mit 11,71 Prozent daher, während die großen Städte Bern und Zürich mit rund 20 Prozent an der Spitze der Steuersätze stehen. Wie sagt man so schön? Wo Licht ist, ist auch Schatten – und in diesem Fall zeigt sich das Licht in Luzern!
Eine Analyse des Beratungsunternehmens PWC legt offen, dass acht Kantone, darunter auch Zürich, ihre Steuersätze für 2026 gesenkt haben, während in vier anderen Kantonen wie Basel-Stadt, Solothurn, Jura und Schaffhausen die Steuersätze leicht angehoben wurden. Das gesamte Steuerumfeld bleibt jedoch nach der Einführung der OECD-Mindeststeuer 2024 weitgehend stabil. Wenn wir uns die internationale Perspektive anschauen, wird schnell klar, dass die Unternehmenssteuern in der Schweiz im Vergleich zu vielen anderen Ländern ziemlich niedrig sind. Nur in Ungarn sind sie noch niedriger – aber hey, die Zentralschweiz hat ihren Reiz!
Der Wettlauf um die besten Steuersätze
Die Schweiz hat sich international als Steuerparadies etabliert, und das nicht ohne Grund. Die Zentralschweizer Kantone haben besonders tiefe Unternehmenssteuersätze, die nur von einigen wenigen europäischen Ländern übertroffen werden. Guernsey, Ungarn und Bulgarien haben mit 0,0%, 9,0% und 10,0% sogar noch niedrigere Steuersätze. Irland, als unser direkter Mitbewerber, liegt mit 12,5% auf einem ähnlichen Level wie wir. Und außerhalb Europas gibt es noch die Bahamas, die Cayman Islands und Bahrain, die mit 0,0% ganz vorne mitspielen.
Wenn wir uns die großen Volkswirtschaften wie die USA, China oder Brasilien anschauen, wird der Unterschied noch deutlicher. Die Steuersätze dort betragen bis zu 34%! Das ist ein ganz anderes Kaliber. Natürlich haben diese Länder auch Programme, die die effektive Steuerbelastung senken können, aber der Vergleich bleibt eindrucksvoll. In der Schweiz hingegen profitieren Unternehmen von stabilen, niedrigen Steuern, und das hat seinen Preis – oder besser gesagt, die Unternehmen profitieren von einer fairen Besteuerung.
Interkantonaler Steuerwettbewerb und seine Auswirkungen
Wie so oft in der Schweiz, wo die Unterschiede zwischen Kantonen und Gemeinden riesig sein können, zeigt sich auch hier der interkantonale Steuerwettbewerb. Der Unterschied in der Unternehmensbesteuerung kann das Doppelte betragen! Ein Beispiel gefällig? Eine Aktiengesellschaft mit CHF 2 Millionen Kapital und einem Reingewinn von CHF 240’000 zahlt in Bellinzona CHF 51’856 an Steuern, während sie in Stans, Nidwalden, nur CHF 28’910 berappen muss. Da fragt man sich doch, wo die Gerechtigkeit bleibt!
Die Zentralschweiz bleibt laut dem BAK Taxation Index des Instituts BAK Economics auch 2024 die steuerlich attraktivste Region, mit einer effektiven Steuerlast zwischen 9,8% und 11,1%. Das zieht natürlich Unternehmen an, die auf der Suche nach einem steuerlich günstigen Umfeld sind. Es bleibt spannend, wie sich die Steuerlandschaft in Zukunft entwickeln wird, vor allem mit Blick auf die kommenden Jahre und die möglichen Veränderungen durch internationale Vorgaben.