Gehaltsträume der Generation Z: Welche Studiengänge wirklich finanziell locken
Heute ist der 13.06.2026, und wir werfen einen Blick auf die aktuellen Gehaltsaussichten für verschiedene Studiengänge – ein Thema, das für viele junge Menschen von großem Interesse ist. Vor allem die Generation Z hat klare Vorstellungen: Gehalt und Sicherheit sind für sie entscheidende Faktoren bei der Studienwahl. Wenn man sich die Zahlen anschaut, wird schnell klar, dass traditionelle Studienrichtungen nach wie vor die Nase vorn haben, auch wenn KI und Informatik in aller Munde sind. Aber was steckt wirklich hinter den Gehaltszahlen?
Eine kununu-Auswertung zeigt die bestbezahlten Studiengänge in Deutschland. An der Spitze steht das Medizinstudium mit einem beeindruckenden Durchschnittsgehalt von 88.432 Euro. Kein Wunder – der Ärztemangel und die hohe Verantwortung, die mit diesem Beruf einhergeht, sind nicht zu unterschätzen. Fachärztinnen und Fachärzte können sogar durch Spezialisierungen ihr Einkommen weiter steigern. Jura folgt auf dem zweiten Platz mit einem Durchschnittsgehalt von 73.105 Euro. Hier sind vor allem die Bereiche Wirtschaftsrecht, Datenschutz und Compliance gefragt. Und dann – Überraschung! – kommt Elektrotechnik mit 65.071 Euro auf Platz drei, was zeigt, wie wichtig diese Branche in Zeiten von Energiewende und Elektromobilität ist.
Die Rolle der Generation Z
Die Generation Z hat es sich zur Aufgabe gemacht, finanziell abgesichert in die Zukunft zu blicken. Immerhin verdient fast jeder vierte junge Mensch unter 25 Jahren in bestimmten Berufen mehr als den deutschen Durchschnitt, der bei 51.272 Euro brutto jährlich liegt. Es ist kein Geheimnis, dass viele von ihnen sich für attraktive Sommerjobs entscheiden, die oft besser bezahlt werden als so manch ein Praktikum. Ob an den Stränden von Sylt oder am Flughafen Frankfurt – hier wird nicht nur gearbeitet, sondern auch verdient!
In Österreich zeigt sich ein ähnliches Bild: Besonders in den Bereichen Webentwicklung, Bautechnik und Einrichtungsberatung erfreuen sich junge Menschen einer hohen Gehaltszufriedenheit. Hier wird klar, dass die Berufswahl nicht nur von der Leidenschaft, sondern auch von der finanziellen Perspektive geprägt ist. Das Statistische Bundesamt bietet dazu einen kostenlosen Gehaltsvergleich, der anonym bleibt und auf echten Verdienstdaten basiert. So können junge Menschen genau sehen, wo sie stehen – ohne dass ihre Eingaben gespeichert werden.
Medizin und Ingenieurwesen im Fokus
Das Medizinstudium gilt als die Königsdisziplin, wenn es um Gehaltsperspektiven geht. Der Median liegt bei satten 105.500 Euro jährlich für Ärztinnen und Ärzte. Chefärzte können sogar zwischen 92.500 und 324.900 Euro erwarten. Das ist eine Hausnummer! Doch es gibt auch Herausforderungen: Der Zugang zu staatlichen Universitäten setzt in der Regel ein Einser-Abitur voraus, und das Studium selbst dauert mindestens 12 Semester. Auch Ingenieure können sich nicht beschweren. Mit einem Median-Jahresgehalt von 75.000 Euro sind sie gefragt wie nie. Ob Maschinenbau, Elektrotechnik oder Bauingenieurwesen – die Möglichkeiten sind vielfältig.
Die Informatik hat ebenfalls viel zu bieten, auch wenn sie im Gehaltsranking nicht ganz oben steht. Mit einem Median-Jahresgehalt von 66.750 Euro und den vielen Spezialisierungen, die es im Bereich der IT gibt, sind die Berufsaussichten gut. Softwarearchitekten beispielsweise verdienen im Durchschnitt 85.500 Euro – doch das wird oft von der hohen Nachfrage nach Experten für komplexe Systeme überlagert.
Die Gehaltsaussichten variieren je nach Beruf, Qualifikation und Branche. Das bedeutet, dass die Entscheidung für einen Studiengang nicht nur von den Gehältern abhängen sollte, sondern auch von persönlichen Interessen und Talenten. Ein Orientierungstest, wie ihn Stuzubi anbietet, kann da hilfreich sein, um die eigene Richtung zu finden.
