Heute ist der 17. Mai 2026 und die Menschen in Pruntrut, einem malerischen Ort im Kanton Jura, schauen gebannt gen Himmel. Ein Halo, dieses faszinierende Wetterphänomen, hat sich über dem Ort gebildet. Ja, das klingt fast wie aus einem Märchen, oder? Aber es ist ganz real! Der kleine Halo, auch 22°-Ring genannt, sorgt für eine zauberhafte Stimmung. Wer hätte gedacht, dass so etwas Wunderbares mitten in der Natur entsteht?
Halos sind keine Seltenheit, sondern treten in verschiedenen Formen auf. Sie entstehen durch die Brechung und Spiegelung von Sonnenlicht an Eiskristallen in hohen Wolken, die oft in der oberen Troposphäre zu finden sind. Diese Eiskristalle bilden sich in Wolken wie Cirrus oder Cirrostratus, die sich in Höhenlagen zwischen 8 und 12 Kilometern bewegen. Wenn das Sonnenlicht auf diese Kristalle trifft, wird es abgelenkt und verleiht dem Himmel seine magischen Farben. Man könnte sagen, es ist wie eine lebendige Lichtshow, die uns die Natur präsentiert!
Die Vielfalt der Halos
Ehrlich gesagt, Halos gibt es in über 40 verschiedenen Arten – ja, mehr als manch einer denken würde! Am häufigsten sieht man den 22°-Ring. Dieser Halo ist besonders schön, weil er oft einen bunten Rand hat, der an einen Regenbogen erinnert. Aber nicht nur die Sonne kann Halos erzeugen; auch der Mond kann diese beeindruckenden Lichtspiele kreieren. Vielleicht habt ihr ja schon einmal einen Mondhalo gesehen, der die Nacht in ein geheimnisvolles Licht taucht?
Die Farben der Halos variieren, und das hängt von den speziellen Eiskristallen ab, die regelmäßig geformt sind – wie sechseckige Säulen oder Plättchen. Es ist wirklich spannend zu wissen, dass nicht jede Art von Eiskristall für die Bildung von Halos geeignet ist. Schneeflocken hingegen sind da eher ungeeignet. Bei Temperaturen zwischen 0 und -4 Grad entstehen Plättchen, während bei kälteren Temperaturen von -5 bis -10 Grad eher Säulen zu finden sind. Und unter -20 Grad? Da gibt’s meist nur noch Schneeflocken!
Ein besonderes Schauspiel
Obwohl Halos das ganze Jahr über entstehen können, sind sie besonders in den Wintermonaten über der Nebelgrenze zu sehen. An kalten Tagen, wenn die Luftfeuchtigkeit hoch ist, können sich Nebelhalos bilden – und die sind echt beeindruckend! Sie erscheinen so nah, dass man das Gefühl hat, sie könnten gleich über einem schwebend loslegen. Die Kombination aus Kälte und Nebel sorgt für ein Schauspiel, das man nicht so schnell vergisst.
Wenn ihr also das nächste Mal einen Himmel seht, der mit diesen faszinierenden Lichtspielen geschmückt ist, denkt daran, wie wunderschön und komplex die Natur sein kann. Es ist nicht nur ein schöner Anblick, sondern auch ein kleines Wunder, das uns erinnert, wie viel Magie in den alltäglichen Dingen steckt. Es ist wirklich ein Grund, innezuhalten und einfach mal durchzuatmen!