Heute ist der 13.07.2026. In der politischen Landschaft New Yorks hat die Wahl von Zohran Mamdani zum Bürgermeister für Aufregung gesorgt, die weit über die Stadtgrenzen hinausgeht und auch in die jüdische Gemeinschaft ein starkes Echo auslöst. Alan Dershowitz, ein prominenter jüdischer Jurist und Professor an der Harvard-Universität, hat sich mit scharfen Worten zu Wort gemeldet. Er kritisierte die Wähler, die Mamdani unterstützten, und bezeichnete sie als „idiotische Juden“. Diese Aussage schockierte viele und sorgte für hitzige Diskussionen.

Dershowitz zog eine gefährliche historische Parallele zu den 7000 Juden, die 1932 für Hitler stimmten, und verwies auf eine kleine jüdische Splitterpartei, die in der damaligen Zeit ebenfalls für wirtschaftliche Vorteile Stimmen abgab. „Es ist absurd“, so Dershowitz, dass New York sowohl Giuliani als auch Mamdani ins Bürgermeisteramt gewählt hat. Übrigens, der ehemalige Bürgermeister Rudy Giuliani hat seine Anwaltszulassung verloren, nachdem er versuchte, die Ergebnisse der Präsidentschaftswahl 2020 anzufechten. Inmitten dieser Kontroversen dankte Dershowitz anderen Bevölkerungsgruppen, wie Italo-Amerikanern und Irisch-Amerikanern, für ihre „gesündere“ Einstellung.

Die Reaktionen auf Mamdanis Wahl

Donald Trump, der Ex-Präsident, äußerte sich ebenfalls negativ über Mamdani und nannte dessen Wähler „dumme Menschen“. Trotz dieser harschen Kritik ignorierte ein Drittel der jüdischen Wähler Trumps Kommentare und wählte Mamdani. Dies führte zu seinem überraschenden Sieg, auch wenn 60% der jüdischen Wähler den ehemaligen Gouverneur Andrew Cuomo bevorzugten. Mamdani wird am 1. Januar 2024 sein Amt antreten, und die Blicke sind gespannt auf seine ersten Schritte.

Die Reaktionen auf Mamdanis Wahl sind vielfältig. Der israelische Minister Amichai Chikli hat jüdische New Yorker dazu aufgerufen, eine Auswanderung nach Israel in Betracht zu ziehen, da er Mamdani als Bedrohung für die jüdische Gemeinschaft sieht. Er bezeichnete ihn sogar als „Hamas-Anhänger“. Trotz dieser Vorwürfe hat Mamdani während seiner Kampagne den Terror der Hamas gegen Israel verurteilt. Kritiker warnen jedoch, dass seine israelkritische Rhetorik die Feindseligkeit gegenüber jüdischen New Yorkern verstärken könnte.

Ein gespaltenes Bild

Die jüdische Gemeinde in New York ist politisch und religiös stark fragmentiert. Während orthodoxe Bezirke wie Borough Park, Midwood und Crown Heights mehrheitlich gegen Mamdani stimmten, fanden progressive Stadtviertel in Manhattan großen Gefallen an ihm. Rabbi Eliezer Kramer äußerte Bedenken über Mamdanis Positionen, die in Israel als angreifbar gelten. Auch Rabbi Sharon Brous sieht in Mamdani eine Chance für Gerechtigkeit ohne Antisemitismus. Aktivisten betonen, dass die Sicherheit der jüdischen Gemeinschaft durch Deeskalation und soziale Gerechtigkeit erreicht werden sollte.

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Jonathan Greenblatt von der Anti-Defamation League kündigte einen „Mamdani-Tracker“ an, um seine politischen Vorschläge auf mögliche negative Auswirkungen für die jüdische Gemeinschaft zu überwachen. Der Rücktritt von Robert Tucker, dem jüdischen Feuerwehr- und Brandschutzkommissar, am Tag nach der Wahl, um gegen Antisemitismus zu protestieren, zeigt die besorgniserregende Stimmung innerhalb der Gemeinde.

Der Ausgang der Wahl und die damit verbundenen Reaktionen werfen ein helles Licht auf die inneren Spannungen innerhalb der jüdischen Gemeinschaft New Yorks und die sich verändernden politischen Landschaften. Die Ereignisse um Mamdani werden sicherlich noch lange nachhallen.