In den malerischen Höhen des Oberengadins steht eine wichtige Entscheidung bevor, die die Gesundheitsversorgung der Region nachhaltig prägen könnte. Am 27. September stimmen die elf Gemeinden über die künftige Finanzierung ab, und das hat es in sich! Die jetzigen Leistungsvereinbarungen mit dem Spital Samedan, der Spitex und den Pflegeheimen laufen zum Jahresende aus. Das ist nicht die erste Abstimmung zu diesem Thema, sondern bereits die vierte innerhalb von weniger als zwei Jahren. Die vorherigen Abstimmungen zwischen Februar und April waren entscheidend für die Rettung des Spitals Samedan, also ist der Druck auf die Bürger groß.

Die neue Trägerschaft „Sanadura“, die seit dem 1. April aktiv ist, hat eine Menge Verantwortung übernommen. Sie besteht aus einem Gesundheitsrat und einem Verwaltungsrat, die sich um die künftige medizinische Versorgung kümmern. Bei der Abstimmung müssen die Bürger über vier Vereinbarungen entscheiden: mit Sanadura, der Gesellschaft Spital Oberengadin, den Altersheimen und der Spitex. Hierbei geht es um ein Leistungspaket von insgesamt etwa 28,5 Millionen Franken – das sind jährlich rund 9,5 Millionen Franken. Das klingt nach viel, aber wenn man bedenkt, dass ein im November 2025 abgelehnter Beitrag von fast 51 Millionen Franken für einen Vertrag mit nur zwei Jahren vorgesehen war, wird klar, wie dringend die Lage ist.

Der spürbare Druck auf die Gesundheitsversorgung

Die Situation ist angespannt. Die Gesellschaft Spital Oberengadin, geführt von der Gruppe des Kantonsspitals Graubünden, hat nicht nur das Spital Samedan verändert, sondern auch zu einem Stellenabbau geführt. Drei der sieben Stockwerke des Spitals sind mittlerweile geschlossen – eine Tatsache, die sowohl Patienten als auch Personal betrifft. Doch die neuen Leistungsverträge versprechen eine 24/7-Notfallversorgung sowie Chirurgie, Gynäkologie und andere wichtige medizinische Dienstleistungen. Das ist ein Lichtblick! Aber was ist mit den Altersheimen? Die Einrichtungen Du Lac in St. Moritz und Promulins in Samedan kämpfen mit Personalengpässen, was nicht nur die Einnahmen beeinträchtigt, sondern auch die Lebensqualität der Bewohner. Das Ziel ist es, die Bettenbelegung in den nächsten drei Jahren von 60 auf 85 Prozent zu steigern. Eine Herausforderung, die nicht zu unterschätzen ist!

Bei der ersten Lesung des 17-seitigen Dokuments gab es bereits Bedenken aus dem Gesundheitsrat, die in der zweiten Lesung am 5. August präzisiert werden sollen. Rolaz, ein Mitglied des Rates, betont jedoch, dass die neuen Vereinbarungen Stabilität in die Engadiner Gesundheitsversorgung bringen werden. Und das ist genau das, was die Region braucht, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.

Ein verlässliches Gesundheitssystem

Das Spital Oberengadin AG bietet nicht nur Grund- und Akutversorgung, sondern auch eine Notfallversorgung, die 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr verfügbar ist. Für die Bevölkerung und die Gäste der Tourismusregion Engadin St. Moritz ist dies von enormer Bedeutung. Mit modernster medizinischer Kompetenz und der Gewissheit, auch unter schwierigen Bedingungen bestens versorgt zu sein, lässt sich die alpinen Schönheit noch besser genießen! Die Kombination aus regionaler Verankerung und Versorgungssicherheit ist ein echtes Plus für alle, die hier leben oder die atemberaubenden Landschaften besuchen.

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Das Engagement für eine nachhaltige und hochwertige Gesundheitsversorgung ist spürbar. Die Herausforderungen, die sich aus der geografischen Lage und den saisonalen Schwankungen ergeben, werden ernst genommen. Die Verantwortlichen arbeiten daran, die Patientensicherheit zu gewährleisten und die Zugänglichkeit zu verbessern. In einer Region, wo die Natur oft unberechenbar ist, ist eine verlässliche medizinische Versorgung nicht nur ein Wunsch, sondern eine Notwendigkeit.