Heute ist der 9.06.2026, und während sich die Sonne über den Graubündner Bergen erhebt, gibt es spannende Neuigkeiten aus der Welt des Finanzausgleichs. Der Kanton Bern wird 2027 mit netten 1,7 Milliarden Franken die höchste Ausgleichszahlung im nationalen Finanzausgleich erhalten. Man könnte sagen, das ist ein richtig dicker Brocken! Aber auch die anderen Kantone stehen nicht leer da. Das Wallis und der Aargau stehen mit 897 Millionen Franken und 709 Millionen Franken auf dem zweiten und dritten Platz. Da gibt es ordentlich Bewegung in der Kasse!

Insgesamt belaufen sich die Ausgleichszahlungen für 2027 auf beeindruckende 6,9 Milliarden Franken. Das sind satte 527 Millionen Franken mehr als im Vorjahr. Dieser Anstieg ist vor allem dem Ressourcenausgleich geschuldet, der um 540 Millionen Franken auf insgesamt 5,7 Milliarden Franken gestiegen ist. Da fragt man sich doch, wo all diese Mittel herkommen und wohin sie fließen. Man kann sagen, dass der Bund 66 Prozent der Finanzierung übernimmt, während die Kantone die restlichen 34 Prozent beisteuern. Eine echte Teamleistung!

Ressourcenausgleich und seine Auswirkungen

Im Detail betrachtet, steigt der Ressourcenausgleich um 10,5 Prozent, und das hat seine Gründe. Zuwächse bei den Steuereinnahmen, die um 211 Millionen Franken steigen, sowie eine Zunahme der Disparitäten zwischen den Kantonen, die mit 328 Millionen Franken zu Buche schlagen, sind die Haupttreiber für diesen Anstieg. Ein Blick auf den Ressourcenindex zeigt, dass 10 Kantone von dieser Entwicklung profitieren können, während 16 Kantone einen Rückgang erleben. Besonders bemerkenswert ist die Zunahme im Kanton Zug, der um 12,8 Indexpunkte zulegt. Man könnte meinen, hier läuft es hervorragend!

Die Kantone mit einem Ressourcenindex unter 70 Punkten erreichen jedoch immer noch die garantierte Mindestausstattung von 86,5 Punkten. Dazu zählen unter anderem Jura, Wallis, Uri und Solothurn. Das gibt den ressourcenschwächeren Regionen einen kleinen Lichtblick. Der Lastenausgleich für das Jahr 2027 beläuft sich auf 915 Millionen Franken, was eine moderate Steigerung von 5 Millionen Franken bedeutet. Hier ist die Teuerungsanpassung ein kleiner, aber feiner Aspekt.

Ein Blick in die Zukunft

Was den Härteausgleich betrifft, so zeigt sich ein anderer Trend: Dieser sinkt um 17 Millionen auf 140 Millionen Franken. Ein bisschen schade, aber es ist ja auch nur bis maximal 2034 befristet. Um die Auswirkungen des Ressourcenausgleichs abzumildern, gibt es jährlich 180 Millionen Franken an Ergänzungsbeiträgen des Bundes von 2024 bis 2030. Das ist ein positiver Schritt, um die Belastungen zu reduzieren.

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Die Anhörung bei den Kantonen steht bevor, und man darf gespannt sein auf die Stellungnahmen. Denn Änderungen an den Zahlen sind möglich. Das Ziel des Ressourcenausgleichs bleibt klar: eine faire Ausstattung ressourcenschwacher Kantone mit finanziellen Mitteln. Und während dies geschieht, wird der Lastenausgleich, der die übermäßigen Belastungen von Kantonen mit besonderen Herausforderungen mindern soll, vollständig durch den Bund finanziert.

In einer Zeit, in der die finanziellen Ströme zwischen den Kantonen und dem Bund von enormer Bedeutung sind, bleibt abzuwarten, wie sich diese Entwicklungen weiter entfalten. Es bleibt spannend! Vielleicht gibt es bald noch mehr Neuigkeiten, die uns überraschen. Aber eines ist klar: Die Finanzlandschaft der Schweiz ist lebendig und bewegt sich ständig weiter.