In den sanften Hügeln von Graubünden, genau genommen in Valbella, hat Claudio Bläsi seine Wurzeln. Der gebürtige Bündner, der inzwischen in Chur lebt, ist nicht nur ein leidenschaftlicher Golfspieler, sondern auch ein gefragter Golfprofi. Seine Reise in die Welt des Golfsports begann, als sein Vater ihn zu sportlichen Aktivitäten mitnahm. Das war der erste Funke, der das Feuer für diesen faszinierenden Sport entfacht hat. Irgendwie ist es schon beeindruckend, wie sich aus einer solch einfachen Kindheitserinnerung eine Karriere entwickeln kann, die voll von Herausforderungen und Erfolgen ist.

Nach dem Schulabschluss stürzte sich Bläsi ohne Umwege in die Golfbranche. Es war in den 1990er-Jahren, als er das erste Mal über den Platz schwang und die Entscheidung traf, Golfprofi zu werden. Mit 18 Jahren trat er in das Ausbildungsprogramm der Swiss PGA ein – und das ohne einen Plan B. Diese Ausbildung ist keine einfache Sache; sie vereint Theorie und Praxis. Ob Coaching-Methodik, Biomechanik oder auch Sportpsychologie – alles wird gelehrt. Die angehenden Profis lernen nicht nur, wie man den Ball trifft, sondern auch, wie man Schüler motiviert und aufbaut. Das ist eine ganze Menge, aber Bläsi scheint das alles mit Bravour zu meistern.

Ein Unterrichtsstil, der begeistert

Sein Unterrichtsstil ist eine Mischung aus Motivation, Persönlichkeit und Unkompliziertheit. Es ist ihm wichtig, dass seine Schüler verstehen, was sie tun, ohne sich in komplizierten Fachbegriffen zu verlieren. „Weniger Technik, mehr Gefühl“, scheint sein Motto zu sein, insbesondere im Sommer, wenn die Spieler in der Natur sind. Im Winter dagegen nutzt er Indoor-Simulatoren und Launch-Monitore – eine interessante Kombination, die modernste Technologie mit traditionellem Golf verbindet. Auch wenn er viel Wert auf die Technik legt, ist es doch das Gefühl, das am Ende den Unterschied macht. Das hat er auch von Tiger Woods gelernt, der für ihn eine große Inspiration ist.

Die Ausbildung zur Golflehrkraft bei der Swiss PGA ist so strukturiert, dass die angehenden Profis von Anfang an in die Praxis einsteigen. Drei Ebenen mit spezifischen Lehr- und Lernzielen garantieren, dass die zukünftigen Trainer bestens auf ihre Rolle vorbereitet werden. Dabei wird besonders Wert auf die Entwicklung von Coaching-Fähigkeiten gelegt – egal, ob es um Junioren, Gruppen- oder Einzelunterricht geht. Das Ziel? Die Beherrschung der Spieltechnik und das Verständnis der Psychologie des Sports. Praktische Ausbildung in Golfclubs und theoretische Kenntnisse über Greenkeeping und Golfplatzmanagement runden das Bild ab.

Ein Leben zwischen Golf und Bergen

Abseits des Golfplatzes ist Bläsi ein echter Naturbursche. In seiner Freizeit findet man ihn oft in den Bergen, wo er gerne Mountainbike fährt, wandert oder auf Skiern und dem Snowboard die Pisten hinunterfetzt. Es ist diese Verbindung zur Natur, die seine Leidenschaft für den Golfsport noch verstärkt. Golf und Berge – zwei Welten, die für ihn untrennbar miteinander verbunden sind. Vielleicht ist es genau diese Nähe zur Natur, die ihm hilft, seinen Schülern das Gefühl für den Sport zu vermitteln.

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Wenn man so darüber nachdenkt, ist es schon bemerkenswert, wie viel Herzblut und Engagement in Bläsis Arbeit steckt. Sein Rat an angehende Golfprofessionals? Positives Denken und intensives Training im Putting und kurzen Spiel. Ein einfacher, aber effektiver Ratschlag, der zeigt, dass der Weg zum Erfolg oft über die kleinen Dinge führt. Und so wird Claudio Bläsi weiterhin die Golfwelt in Graubünden und darüber hinaus begeistern – mit jedem Schwung, jedem Lächeln und jedem motivierenden Wort.