Heute ist der 28.05.2026, und wir werfen einen Blick auf einen spannenden Tourismustag, der kürzlich in Graubünden stattfand. Unter dem Motto „Emotionen“ veranstaltete Graubünden Ferien ein Event, das nicht nur die Herzen der Teilnehmer berührte, sondern auch ein paar interessante Einblicke in die Zukunft des Tourismus bot. Von Gelächter bis zu einer Turneinlage – die Vielfalt der Aktivitäten hielt die Anwesenden auf Trab und sorgte für eine ausgelassene Stimmung.
Ein ganz besonderes Highlight war der 45-minütige Vortrag von Abenteuer-Reisender Nick Martin. Er berichtete von seinen Erlebnissen in Ländern wie Mauretanien, Fidschi, Finnland, Peru und Indonesien. Authentizität war für ihn der Schlüssel zum Erfolg – eine Botschaft, die beim Publikum gut ankam. Auch wenn Arno Camenisch, der von Liebeserklärungen an die Seen in Graubünden sprach, nicht persönlich anwesend war, ließ er seine Worte durch die Luft schweben und inspirierte die Zuhörer.
Emotionen und Rekorde
Michael Hartwig, der Vater der Biathlon-Arena auf der Lenzerheide, sorgte mit einer romantischen Geste für emotionale Momente: Er überreichte seiner Frau einen Blumenstrauß zum 27. Hochzeitstag. Diese persönlichen Geschichten unterstrichen die Bedeutung von Emotionen im Tourismus und das, was Graubünden zu bieten hat. Peter Düggeli, Ex-SRF-Korrespondent, wagte eine kritische Anmerkung: Schweizer hätten oft Schwierigkeiten, ihre Erfolge zu kommunizieren, was in der Branche für Verwirrung sorgen kann.
Ein nicht veröffentlichter Vortrag einer Wissenschaftlerin der UBS weckte ebenfalls Interesse und wurde als äußerst spannend beschrieben. Graubünden-Ferien-CEO Martin Vincenz wünschte sich, dass Emotionen und Inspiration auch in zukünftigen Saisons eine zentrale Rolle spielen. Jürg Schmid, Präsident von Graubünden Ferien, berichtete von einem Rekordjahr im Tourismus – doch gleichzeitig standen 60% der Betten leer. Ein Widerspruch, der nachdenklich macht. Die Aufenthaltsdauer der Gäste sinkt, und das führt zu einem Phänomen, das als „Undertourism“ bekannt ist.
Die Herausforderung des „Undertourism“
Die Herausforderungen, die Graubünden im Tourismus zu meistern hat, sind vielschichtig. Graubünden Ferien plant, den Fokus auf die Verlängerung der Aufenthaltsdauer zu legen. Ein ambitioniertes Ziel, das nicht nur die lokale Wirtschaft ankurbeln könnte, sondern auch die Möglichkeit bietet, den Gästen die Schönheit der Region näherzubringen. Schließlich gibt es hier so viel zu entdecken – von atemberaubenden Berglandschaften bis hin zu den köstlichen lokalen Spezialitäten.
Wer mehr über die aktuellen Statistiken und Entwicklungen im Tourismus erfahren möchte, findet auf der Webseite des Bundesamts für Statistik wertvolle Informationen. Die Zahlen dort sind wie ein Kompass, der uns zeigt, wo es hingeht und welche Trends sich abzeichnen. Weitere Informationen finden Sie auf https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/tourismus.html