Heute ist der 28. Mai 2026 und die Luft in Chur ist erfüllt von einer aufregenden Mischung aus Erwartung und Neugier. Der graubünden Tourismustag 2026 hat seine Pforten geöffnet und mit ihm 170 Tourismusverantwortliche, die sich auf ein spannendes Programm freuen. Unter dem Motto «Gefühlt wie.» wird an diesem Tag die Bedeutung emotionaler Erlebnisse für authentische Gästebeziehungen hervorgehoben. Wer hätte gedacht, dass es bei Reisen nicht nur um die Destination, sondern auch um das Gefühl geht, das man dabei hat?

Die Vorträge sind ein wahres Potpourri an Inspiration. Martin Vincenz, der CEO von Graubünden Ferien, bringt es auf den Punkt: gefühlsechte Reiseerlebnisse sind der Schlüssel zu nachhaltigem Tourismus. Nick Martin, ein Abenteurer, der Bestseller-Autor ist, spricht über emotionale Sicherheit bei Kaufentscheidungen – ein Thema, das in der heutigen, oft überforderten Welt besonders relevant ist. Und dann ist da noch Claudia Schmid von der EHL Hotelfachschule Passugg, die uns in die Welt der Affective Hospitality und emotionalen Intelligenz entführt. Man merkt, hier wird nicht nur geredet, sondern auch gedacht und gefühlt!

Die Zukunft des Tourismus

Nicolas Sol von Booking.com bringt frischen Wind in die Diskussion, indem er den Einfluss von Künstlicher Intelligenz auf das Buchungsverhalten erklärt. Das ist ein heißes Thema! Viele von uns haben schon mit Chatbots oder automatisierten Empfehlungen zu tun gehabt. Doch wie stehen wir wirklich zu diesen Technologien? Laut einer Online-Befragung, die im September 2024 durchgeführt wurde, gibt es noch viele ungeklärte Fragen zur Akzeptanz und Nutzung von KI im Tourismus. Die Studie befragte 1.004 Personen, die regelmäßig reisen – und die Ergebnisse könnten aufschlussreich sein.

Guido Berger von der SRF-Digital-Redaktion hat mit seinem Vortrag über das Design-Konzept Compulsion Loop die Zuhörer in seinen Bann gezogen. Es geht darum, wie wir Menschen dazu gebracht werden, immer wieder zu buchen, zu klicken und zu liken – eine spannende, wenn auch etwas beunruhigende Perspektive! Und während all dieser Vorträge spürt man die hohe Teilnehmerzahl als Zeichen des Interesses an Wissensaustausch und Best-Practice-Beispielen. Es ist einfach inspirierend, in einem Raum voller Gleichgesinnter zu sein, die alle nach neuen Wegen suchen, um den Tourismus zu beleben.

Optimismus trotz Herausforderungen

Am Vortag fand die Generalversammlung von Graubünden Ferien statt, wo Präsident Jürg Schmid seinen Optimismus für die Zukunft des Tourismus trotz globaler Unsicherheiten zum Ausdruck brachte. Schließlich ist die Steigerung der Auslastung und die Verlängerung der Aufenthaltsdauer eine Herausforderung, die sich nicht von allein löst. Regierungsrat Marcus Caduff betont die Wichtigkeit der Tourismusakzeptanz – und das ist ein Punkt, den wir nicht ignorieren sollten.

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Ein weiterer interessanter Aspekt ist die Bedeutung der USA für den Schweizer Tourismus. Im Jahr 2025 verzeichnete Graubünden einen Zuwachs von über 26.000 US-Logiernächten. Peter Düggeli, der als Moderator durch den Tag führt, spricht über die Kontaktfreudigkeit der Amerikaner und die Notwendigkeit echter Begegnungen. Das Gefühl, dass es nicht nur um Zahlen, sondern um echte menschliche Begegnungen geht, zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Veranstaltung.

Highlights und Ausblick

Die Highlights des letzten Jahres sind beeindruckend: 9 Marketing-Kampagnen, fast 2.9 Millionen Sitzungen auf graubuenden.ch, über 250.000 Newsletter-Abonnenten und ein reger Austausch über Social Media mit 973 Posts und 89 Medienreisen. Diese Zahlen sind nicht nur Statistiken, sie sind das Ergebnis harter Arbeit und Leidenschaft für die Region Graubünden.

Wer mehr erfahren möchte, findet auf graubuenden.ch/tourismustag und im Jahresbericht zahlreiche Informationen. Der graubünden Tourismustag 2026 ist ein klarer Beweis dafür, dass der Tourismus in Graubünden lebt und sich ständig weiterentwickelt. In einer Zeit, in der Veränderungen die einzige Konstante sind, bleibt die Frage: Wie werden wir die Herausforderungen der Zukunft meistern? Es bleibt spannend!