Heute ist der 9.07.2026, und die Atmosphäre in Graubünden ist noch immer von dem aufregenden Geschehen des Eidgenössischen Schützenfests durchzogen. Unter dem Motto «Tradition und Passion» fand dieses bedeutende Ereignis über einen ganzen Monat hinweg statt und zog Schützen aus der ganzen Schweiz an. An 20 verschiedenen Schiessplätzen, von Malans bis Rona, wurde um Punkte und Titel gekämpft. Das Festzentrum in Chur war der pulsierende Mittelpunkt, der nicht nur den Wettkämpfen, sondern auch der Kameradschaft und dem Austausch diente.

Die Werte des Schiesssports – Kameradschaft, Fairness und Respekt – prägten das Geschehen. Diese Prinzipien sind seit Generationen tief in der Schweizer Schiesssportkultur verwurzelt. Tausende von schiessfreudigen Menschen waren dabei, um ihr Bestes zu geben und einen eindrucksvollen Schiesssport zu präsentieren. Anfang Juni verwöhnten angenehme Temperaturen die Teilnehmenden, doch ab Mitte des Monats sollte das Wetter eine Herausforderung darstellen: hohe Temperaturen und starke Winde machten das zielen nicht gerade einfacher. Man kann sich schon vorstellen, wie der Schweiß floss und die Nerven gespannt waren!

Die neuen Königinnen und Könige

Am vergangenen Sonntag wurde das Fest mit einem eindrucksvollen Abschluss gefeiert, als die neuen Schützenköniginnen und Schützenkönige gekrönt wurden. In fünf Disziplinen wurden die Besten ermittelt, und die Spannung war spürbar bis zur letzten Minute. Im Pistolenschießen triumphierte der Weltmeister Schaub mit 30 Treffern und setzte sich damit gegen starke Konkurrenz durch. Christian Klauenbösch und Alex Huber folgten auf den Plätzen zwei und drei. Schaub hatte sich mit 289 Punkten als bester Schütze für das Finale qualifiziert – eine beeindruckende Leistung!

Doch auch im Gewehrschießen wurden Rekorde aufgestellt: Chiara Leone aus Solothurn wurde Schützenkönigin im Gewehr 50m mit 248.8 Punkten und gewann zudem den Ausstich mit 313.5 Punkten – als Belohnung gab es eine Ehringerkuh! Das Gewehr 300m Ordonnanz D sah Thomas Meier aus Schaffhausen als Sieger, während Erika Breitenmoser aus St. Gallen im Ordonnanz E die Krone holte.

Ein Fest für die ganze Familie

Das Eidgenössische Schützenfest Chur 2026 war nicht nur ein Wettkampf – es war ein Fest für die ganze Familie. Rund 35.000 Schützinnen und Schützen nahmen teil und feuerten sich gegenseitig an. Über 100.000 Besucher strömten zu den Schiessplätzen, und 5.000 Helfer sorgten dafür, dass alles reibungslos ablief. Man spürte förmlich den Gemeinschaftsgeist – der OK-Präsident Martin Candinas strahlte vor Stolz über die gelungene Veranstaltung.

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Als das Fest mit dem Schlusswort «Ende Feuer!» beendet wurde, war das nicht nur der Schlusspunkt eines Wettbewerbs, sondern auch der Beginn von Erinnerungen, die in den Herzen der Teilnehmenden weiterleben werden. Graubünden hat sich einmal mehr als eine gastfreundliche Heimat für solche bedeutenden Ereignisse präsentiert, und alle Beteiligten können auf eine unvergessliche Zeit zurückblicken.

Für alle, die mehr über die spannenden Ereignisse erfahren möchten, gibt es einen regionalen Bericht in der Print-Ausgabe der Simmental Zeitung. Die Geschichten und Emotionen dieser einzigartigen Veranstaltung werden dort lebendig – ein kleiner Schatz für die Nachwelt!