Die Spannung im Playoff-Final zwischen dem HC Davos und Fribourg-Gottéron könnte nicht größer sein. Nach einem packenden fünften Finalspiel, das in die Verlängerung ging, siegte der HC Davos mit 5:4. Adam Tambellini schnürte den entscheidenden Treffer in der Overtime, nachdem das Team einen Rückstand von 0:3 in ein beeindruckendes Comeback verwandelte. Mit diesem Sieg hat Davos die Möglichkeit, am Dienstag den Meistertitel zu holen.
Fribourg startete stark in die Partie und setzte sich bereits in der ersten Drittelpause mit 3:0 an die Spitze. Die Tore von Sörensen, Wallmark und eine unglückliche Ablenkung von Andersson schienen die Nerven im Davoser Lager zu strapazieren. Doch wie so oft im Eishockey, kehrte der Glaube zurück, als Andersson kurz vor Ende des ersten Drittels den Anschlusstreffer erzielte. Was dann folgte, war ein wahres Eishockey-Märchen: Im zweiten Drittel drehten die Davoser das Spiel mit drei Toren und gingen sogar in Führung.
Ein packendes Finale auf höchstem Niveau
Der Druck auf beide Teams war enorm. In der zweiten Halbzeit des Spiels fiel kein Tor, was bedeutete, dass das Schicksal der Teams in die Overtime ging. In dieser dramatischen Phase hatten die Davoser die Oberhand, doch Fribourg hatte die Chance, durch einen Fehler in der Überzahl das Blatt erneut zu wenden. Marchon spielte die Scheibe unbedrängt über das Plexiglas und bescherte Davos die Möglichkeit, sich den Sieg zu sichern. Und so kam es, dass Tambellini das entscheidende Tor im Powerplay erzielte und die Halle zum Beben brachte.
In einem vorherigen Spiel hatte Fribourg-Gottéron ebenfalls einen Sieg gegen Davos errungen. Dabei gelang es Julien Sprunger, den entscheidenden Treffer in der zweiten Overtime zu erzielen. Das Spiel war ausverkauft, mit 6547 Zuschauern, die sich ein packendes Duell lieferten. Die Partie endete mit 2:3 nach Verlängerung und zeigte einmal mehr, wie eng die Teams beieinander liegen. In dieser Begegnung war Lucas Wallmark derjenige, der das Spiel für Fribourg zurückbrachte, aber die Davoser ließen sich nicht unterkriegen und kämpften bis zum Schluss.
Die Ausgangslage für den Titel
Der HC Davos führt nun in der Best-of-7-Serie mit 3:2 und hat am Dienstag die Chance, den Meistertitel zu gewinnen. Die Nerven liegen blank, und die Frage, ob Fribourg zurückschlagen kann, bleibt offen. Beide Teams haben mit Verletzungen zu kämpfen – Davos musste ohne Spieler wie Corvi und Nussbaumer antreten, während Fribourg auf Glauser und Schmid verzichten musste. Diese Verletzungen könnten entscheidend für den Ausgang der Serie sein.
Die Stimmung in Graubünden ist elektrisierend. Die Fans fiebern dem nächsten Spiel entgegen, und die Eishockey-Welt schaut gespannt auf die kommenden Tage. Für weitere Informationen zu den Playoffs besuchen Sie bitte kicker.de.